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„Darf nicht noch einmal passieren“ - Ministerpräsident Weil kritisiert späte Stiko-Empfehlungen

  • Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat kritisiert, dass nach seiner Einschätzung die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko) bisher häufig zu spät gekommen sind.
  • Mit Blick auf die Corona-Impfung für Kinder hoffe er nun auf eine schnellere Entscheidung.
  • „Das darf uns jetzt in dieser Situation nicht noch einmal passieren.“
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Hannover. Die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko) in der Corona-Pandemie kommen nach Einschätzung von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil häufig zu spät. Mit Blick auf Corona-Schutzimpfungen für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahre hoffe er auf eine schnelle und klare Empfehlung, sagte der SPD-Politiker am Dienstag im Landtag.

Deutschland habe auch aufgrund relativ später Stiko-Empfehlungen im internationalen Vergleich immer wieder später mit dem Impfen begonnen, kritisierte der Regierungschef. „Das darf uns jetzt in dieser Situation nicht noch einmal passieren.“

Keine Stiko-Empfehlung für Kinder-Impfung

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte Ende November grünes Licht gegeben für die Zulassung des Corona-Impfstoffes der Hersteller Pfizer/Biontech für Kinder ab fünf Jahren in Europa. Eine entsprechende Empfehlung der Stiko gibt es bislang jedoch nicht.

RND/dpa

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