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Corona-Impfung: Lauterbach kritisiert ungenaue Zahlen auf lokaler Ebene

  • Die Impfquoten der Bundesländer sind überall nachzulesen, aber wie sieht es auf lokaler Ebene aus?
  • SPD-Politiker Lauterbach jedenfalls kritisiert das Fehlen lokaler Impfdaten.
  • Das sei aber wichtig, um Impflücken zu erkennen - andernfalls drohten im Herbst lokale Wellen.
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Mainz. Epidemiologen bemängeln das Fehlen lokaler Impfdaten und befürchten daher, dass es örtlich neue Corona-Wellen geben könnte. „Wir erheben nicht ausreichend gut, wo die Menschen leben, die geimpft werden“, sagte unter anderem der Epidemiologe und SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach im ARD-Politmagazin „Report Mainz“.

So könne man nicht erkennen, wo genügend Menschen geimpft seien und wo nicht. Dort, wo die Impfquote nicht hoch genug sei, drohten im Herbst Ausbrüche und lokale vierte Wellen.

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Grund für ungenaue Zahlen zu Geimpften auf lokaler Ebene sind laut dem Bundesgesundheitsministeriums (BMG) unterschiedliche Meldepflichten bei Impfzentren und Arztpraxen. Letztere übermitteln ihre Daten demnach nicht täglich, sondern erst mit der Quartalsabrechnung, an die Kassenärztliche Vereinigung.

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Lauterbach und der Epidemiologe Oliver Razum von der Universität Bielefeld fordern daher in „Report Mainz“ Zahlen zum Impffortschritt auf lokaler Ebene, um Impflücken zu erkennen. Dann könne man dort gezielt Impfangebote schaffen, erklärte Lauterbach.

RND/dpa

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