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Kommunen fordern bessere Aufklärung zur Corona-Impfung

„Impfzentrum“ steht an einem Testzentrum am Flughafen Münster-Osnabrück: Die Kommunen fordern eine Aufklärungskampagne zu den Corona-Impfungen.

Berlin. Die Kommunen sind mit Anfragen zu den Corona-Impfungen überfordert und fordern eine bessere öffentliche Aufklärung. Das berichtet der „Spiegel“.

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„Wir brauchen zum Impfstart nach Weihnachten eine bundesweite Aufklärungskampagne“, sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, dem Nachrichtenmagazin. Die Menschen sind laut Landsberg verunsichert, er fordert beispielsweise Kampagnen im Fernsehen oder auf offiziellen Websites.

Auch Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, sieht Bedarf nach einer besseren Aufklärung. Die Bevölkerung müsse darauf hingewiesen werden, dass in den kommenden Wochen zunächst nur in Pflegeeinrichtungen geimpft werde. „Bund und Länder müssen endlich dafür sorgen, dass dies in der Öffentlichkeit bekannt wird“, sagte Dedy gegenüber dem „Spiegel”.

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Obwohl zunächst „nur mobile Impfteams unterwegs“ seien, würden viele Menschen nach Terminen für eine Impfung fragen. „Hierdurch werden Behörden, Ärzte und die zentralen Rufnummern unnötig belastet.”

Wie entsteht ein Impfstoff?

Nach einem Impfstoff gegen Covid-19 wird unnachgiebig geforscht. Innerhalb von nur einem Jahr war bereits der erste Kandidat in der Zulassungsphase.

Die EU-Kommission hat am Montag den Corona-Impfstoff der Unternehmen Biontech und Pfizer zugelassen. Am 27. Dezember, also einen Tag nach Weihnachten, sollen in Deutschland erste Impfungen verabreicht werden.

Die Impfungen werden einer Priorisierung von Bevölkerungsgruppen folgen. Als Erstes sind besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen dran, in einer zweiten Stufe Ältere zwischen 75 und 79 Jahren, Menschen mit Demenz oder einer geistigen Behinderung in Einrichtungen, dort tätiges Personal sowie Menschen mit Downsyndrom.

RND/lhen

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