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Corona-Impfstoff: Maas plädiert für gerechte Verteilung weltweit

  • An diesem Sonntag starten in allen Bundesländern in Deutschland die Impfungen gegen das Coronavirus.
  • Bundesaußenminister Heiko Maas hat darauf hingewiesen, dass der Impfstoff nicht nur in Deutschland gerecht verteilt werde.
  • Wenn ganze Weltregionen bei der Verteilung vernachlässigt werden, könne sich das Virus wieder ausbreiten.
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Berlin. Bundesaußenminister Heiko Maas hat dazu aufgerufen, bei den Corona-Impfungen über den nationalen Tellerrand hinauszuschauen. Zwar gehe es jetzt zunächst um eine gerechte Verteilung im eigenen Land, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

Aber man müsse gleichzeitig darauf achten, dass nicht ganze Weltregionen von der Impfstoffversorgung abgeschnitten werden. „Es wird erst jeder einzelne auch von uns sicher sein, wenn wir alle sicher sind auf der Welt vor diesem Virus“, betonte der Minister.

Ohne eine flächendeckende Verteilung der Impfstoffe weltweit könne es passieren, dass das Virus zurückkomme. „Deswegen ist es auch eine Frage der Effektivität der Pandemiebekämpfung, dass man nicht nur für sich selber sorgt, sondern dafür sorgt, dass in allen Regionen dieser Welt das Virus ausgerottet wird.“

Die Gruppe der führenden Wirtschaftsmächte (G20), zu der auch Deutschland zählt, hatte sich im November zu einer gerechten Verteilung der Impfstoffe verpflichtet.

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Die von der Weltgesundheitsorganisation getragene Initiative Covax will sich darum kümmern, dass arme Länder nicht benachteiligt werden.

RND/dpa

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