• Startseite
  • Politik
  • Corona-Impfstoff für Ärzte und Pfleger: Jens Spahn rechnet mit Prioritätensetzung

Ärzte und Pfleger zuerst: Spahn rechnet mit Prioritätensetzung bei Corona-Impfstoff

  • Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geht davon aus, dass von einem möglichen Impfstoff gegen das Coronavirus zu Beginn nicht ausreichend Mittel vorrätig sein werden.
  • Die Bundesregierung rechnet daher damit, beim Einsatz zunächst Prioritäten setzen zu müssen.
  • Menschen, die beruflich einem erhöhten Risiko ausgesetzt seien, würden demnach zuerst geimpft.
Anzeige
Anzeige

Berlin. Beim Einsatz eines möglichen Corona-Impfstoffes dürften aus Sicht von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zunächst Prioritäten nötig sein. In der Anfangsphase werde wahrscheinlich nicht genug Impfstoff für alle da sein, sagte der CDU-Politiker “Focus Online” (Freitag). Deswegen erarbeite die Impfkommission Vorschläge, bei denen einiges schon absehbar sei. “Zunächst werden diejenigen geimpft, die beruflich bedingt einem Risiko ausgesetzt sind – Pflegende, Ärztinnen und Ärzte. Und dann kommen Risikogruppen wie Hochbetagte oder Menschen mit Vorerkrankungen.”

Er sei optimistisch, dass nach einigen Monaten genügend für alle vorhanden sein könnte - wenn es dann einen Impfstoff gebe. Spahn bekräftigte: “Es wird keine verpflichtende Impfung geben.”

RND/dpa

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen