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EU-Kommission gibt 100 Millionen Euro für Corona-Impfstoff-Forschung

  • Weltweit wird an möglichen Impfstoffen gegen das Coronavirus geforscht.
  • Die EU-Kommission gibt nun 100 Millionen Euro für ein Projekt der internationalen Forschungsallianz Cepi.
  • Wann die ersten Impfstoffe marktreif sind, ist jedoch weiter unklar.
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Brüssel. Die EU-Kommission will 100 Millionen Euro für ein Projekt der internationalen Forschungsallianz Cepi (Coalition for Epidemic Preparedness Innovations) zur Erforschung von Coronavirus-Impfstoffen zur Verfügung stellen. Das teilte die Kommission am Mittwoch in Brüssel mit. Das Geld kommt aus dem EU-Forschungs- und Innovationsprogramm "Horizont 2020".

Zur Bekämpfung der Corona-Krise soll nach diesen Vorstellungen rasch ein Impfstoff gegen das Virus entwickelt werden, der weltweit allen zur Verfügung steht. Die EU-Kommission, Regierungen und internationale Partner haben dafür insgesamt 15,9 Milliarden Euro zugesagt.

Unklar, wann die ersten Impfstoffe marktreif sind

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Derzeit arbeiten diverse Pharmaunternehmen und Forschungseinrichtungen weltweit an der Entwicklung von Corona-Impfstoffen. Dabei werden teilweise unterschiedliche Herangehensweisen verfolgt. Wann der erste Impfstoff gegen das Virus auf den Markt kommt, ist jedoch bislang unklar.

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Bundesforschungsministerin Anja Karliczek sagte dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) in der vergangenen Woche: “Einige Forscher und Firmen sind offenbar auf einem guten Weg. Aber der Erfolg ist längst nicht garantiert.” “Niemand kann heute sagen, wie wirksam letztlich die Impfstoffe sind, die momentan vielleicht in Tests recht gut aussehen, oder ob sie breit vertragen werden. Eine Impfstoffentwicklung ist leider kein berechenbarer Prozess.”

Karliczek führte aus: “Wir haben immer gesagt, dass es vermutlich zwölf bis 18 Monate dauert, bis wir einen oder mehrere Impfstoffe der breiten Bevölkerung anbieten können.”

RND/dpa/feh

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