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  • Corona: Impfangebote für Kinder - Familienministerin Lambrecht verteidigt Vorgehen

Familienministerin verteidigt Impfangebote für Kinder

  • Die Diskussion um Impfungen für Kinder ist in den vergangenen Tagen hochgekocht.
  • Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht (SPD) verteidigt das Impfangebot für Kinder für 12- bis 17-Jährige.
  • Die Impfung sei freiwillig, betonte Lambrecht.
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Düsseldorf, Berlin. Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht (SPD) hat die viel diskutierte Ausweitung der Impfangebote für Kinder und Jugendliche verteidigt. Ziel sei es, Kinder und Jugendliche so gut wie möglich vor einer Corona-Erkrankung zu schützen, sagte Lambrecht der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Mittwoch).

„Deshalb finde ich es richtig, allen 12- bis 17-Jährigen eine Impfung anzubieten.“ Die Impfung sei freiwillig, betonte Lambrecht: „Ob ein junger Mensch geimpft werden soll oder nicht, das entscheiden die Eltern mit ihren Kindern eigenverantwortlich“. Dabei helfe eine gute Information und Beratung durch eine Ärztin oder einen Arzt.

Damit Kinder nach den Ferien wieder in die Schule gehen können, bleiben nach Worten von Lambrecht auch die Impfungen der Erwachsenen wichtig. „Für unsere Kinder ist es unbedingt notwendig, dass nach den Ferien wieder Präsenzunterricht stattfindet“, sagte die Familienministerin. „Deshalb ist eine hohe Impfquote entscheidend - vor allem auch bei den Erwachsenen.“ Es sei daher richtig, dass die Impfteams nun verstärkt zu den Menschen kämen und nicht umgekehrt.

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Die Gesundheitsministerkonferenz hatte am Montag ein flächendeckendes Angebot von Corona-Impfungen für Mädchen und Jungen zwischen 12 und 17 Jahren beschlossen. Alle Bundesländer wollen fortan Impfungen von Kindern und Jugendlichen auch in Impfzentren oder „mit anderen niedrigschwelligen Angeboten“ ermöglichen. Die Entscheidung stieß bei vielen Medizinern auf Kritik, weil die Ständige Impfkommission die Impfung von Kindern bisher nicht allgemein empfiehlt.

RND/epd

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