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Bundes­arbeitsminister Heil will Homeoffice­­pflicht wieder einführen

Angesichts der sich immer weiter verschärfenden Corona-Lage in Deutschland will Bundesarbeits­minister Hubertus Heil die Homeoffice­pflicht wieder einführen.

Berlin/Hannover.Angesichts der sich immer weiter verschärfenden Corona-Lage in Deutschland will Bundesarbeitsminister Hubertus Heil wieder eine Homeoffice­pflicht einführen. Das berichtet die „Bild am Sonntag“, die auf einen ihr vorliegenden Gesetzentwurf verweist, den das Bundesarbeits­ministerium den Ampelparteien SPD, Grüne und FDP vorgelegt haben soll. Auch die 3G‑Pflicht am Arbeitsplatz ist demnach vorgesehen.

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„Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen“, zitiert das Blatt aus dem entsprechenden Gesetzentwurf. Und weiter: „Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.“

Aus informierten Kreisen hieß es am Sonntag, zwischen den Fraktionen aus SPD, Grünen und FDP, die zurzeit über eine neue Bundesregierung verhandeln, gebe es noch keine endgültige Einigung.

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Die in der Bundesnotbremse verankerte Homeofficepflicht war Ende Juni ausgelaufen. Unternehmen müssen seitdem dennoch weiterhin Corona-Maßnahmen aufrechterhalten und zwei Tests pro Woche anbieten sowie Hygienepläne erstellen. Geregelt ist das in der Corona-Arbeitsschutz­verordnung für Unternehmen und ihre Beschäftigten.

Ampel-Fraktionen wollen Homeoffice-Pflicht wieder einführen

Die hohe Zahl an Corona-Neuinfektionen zwingt die Verantwortlichen in Berlin, auch für den Arbeitsplatz die Regeln zu verschärfen.

Auch Habeck und Verdi-Chef für 3G am Arbeitsplatz

3G am Arbeitsplatz hält auch Verdi-Chef Frank Werneke für „angemessen und notwendig“, wie er der Deutschen Presse-Agentur sagte. „Wenn die Beschäftigten keinen Impfnachweis vorlegen müssen, bleiben ihre Persönlichkeitsrechte gewahrt“, so Werneke.

Auch Grünen-Chef Robert Habeck sprach sich gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe für 3G am Arbeitsplatz sowie einer stärkeren Nutzung von Homeoffice aus. „Die Lage in Deutschland hat eine äußerste Dramatik“, warnte er. Auch der Ärzteverband Marburger Bund blickt mit Sorge auf das aktuelle Infektionsgeschehen. „Ich habe mir noch nie in der Pandemie so große Sorgen gemacht wie jetzt“, sagte die Verbandsvorsitzende Susanne Johna.

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RND/jst/dpa

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