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Kanzleramtschef Braun: Mit hoher Impfquote Lockdown vermeiden

  • Nach Einschätzung von Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) könne mit einer hohen Impfquote ein erneuter Lockdown vermieden werden.
  • Man könne davon ausgehen, das bis Anfang August jeder der möchte eine Erstimpfung bekommen hat, sagte Braun.
  • Nichtgeimpfte müssten sich besonders im Herbst regelmäßig testen lassen.
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Berlin. Mit einer möglichst hohen Corona-Impfquote lassen sich nach Einschätzung von Kanzleramtsminister Helge Braun trotz der Ausbreitung der ansteckenderen Delta-Variante erneute drastische Maßnahmen verhindern. Wenn sich zwei Drittel der Bürger, also rund 55 Millionen Menschen, impfen lassen, „muss man dann auch nicht über einen Lockdown oder so nachdenken.“

Das sagte der CDU-Politiker am Donnerstag im ARD-„Morgenmagazin“. Angesichts der Liefermengen von Impfstoffen könne man je nach Höhe der Impfbereitschaft „damit rechnen, dass jetzt bis Ende Juli/Anfang August wirklich jeder, der möchte, seine Erstimpfung bekommen hat“.

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Die Nichtgeimpften - bei einem Drittel wären es immer noch 27 Millionen - müssten dann gerade im Herbst sich ganz regelmäßig testen lassen.

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Die Schulen und Kindergärten seien „unser großes Sorgenkind“, sagte Braun, weil es zumindest für jüngere Kinder unter zwölf Jahren noch kein Impfangebot gebe. Die könnten dadurch geschützt werden, dass alle Erwachsenen ringsherum um sie geimpft würden.

Hinzu kämen weitere Maßnahmen wie etwa die Ausrüstung von Schulen mit Lüftungsanlagen.

RND/dpa

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