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Corona-Hilfe: Millionen für Textilindustrie in Entwicklungsländern

  • In der Corona-Pandemie sind Lieferketten in der Textilindustrie zusammengebrochen.
  • Millionen Menschen in Bangladesch, Indonesien, Kambodscha, Laos, Vietnam, Äthiopien und Madagaskar haben ihre Arbeit verloren.
  • Entwicklungsminister Gerd Müller hat daher Millionenhilfen zur Stabilisierung des Sektors zugesichert.
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Berlin. Als Teil eines weltweiten Corona-Sofortprogramms hat Entwicklungsminister Gerd Müller Hilfen für die Textilindustrie in sieben besonders betroffenen Ländern angekündigt. Diese Länder sollen 14,5 Millionen Euro zur Stabilisierung des Sektors erhalten. Damit würde rund 2 Millionen Menschen geholfen, sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag).

“Globale Lieferketten sind zusammengebrochen. Millionen Menschen haben über Nacht ihre Arbeit verloren”, sagte Müller zur Begründung. Der Textilsektor sei davon besonders betroffen, auch weil viele Aufträge ersatzlos storniert worden seien.

Hunderttausende Arbeitsplätze erhalten

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Daher erhielten junge Mütter und besonders armutsgefährdete Beschäftigte nun etwa einmalige Unterstützungszahlungen. Zudem würden in der Pandemie Corona-Testkapazitäten ausgebaut, um die Gesundheit der Angestellten zu schützen. "So schaffen wir es, hunderttausende Arbeitsplätze zu erhalten", sagte Müller weiter.

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Bei den betroffenen Ländern handelt es sich laut dem Bericht um Bangladesch, Indonesien, Kambodscha, Laos, Vietnam, Äthiopien und Madagaskar. Das Hilfsprojekt ist demnach Teil eines Programms der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO).

RND/dpa

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