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Termin steht: Bund und Länder beraten am 10. Februar über Corona-Lage

Bundeskanzlerin Merkel und Bayerns Ministerpräsident Söder in einer Pressekonferenz.

Berlin.Bund und Länder wollen am 10. Februar über ihr weiteres Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten. Das aktuelle Vorsitzland der Ministerpräsidentenkonferenz, Berlin, bestätigte den Termin am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa.

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Vor allem im Vergleich zu Israel, den USA und Großbritannien hinkt Deutschland beim Impfen hinterher.

Im Mittelpunkt der Schaltkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird die Frage stehen, ob der seit 16. Dezember geltende harte Lockdown mit vielen geschlossenen Geschäften und Schulen sowie Kitas im Notbetrieb über den 14. Februar hinaus verlängert wird.

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Zudem soll bis zu dem Treffen ein „nationaler Impfplan“ vorliegen, um mehr Berechenbarkeit und Verlässlichkeit bei den Impfstofflieferungen zu erreichen. Impfungen zur Eindämmung des Coronavirus könnten nach Angaben von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) noch über Jahre hinweg nötig sein. „Es kann sein, dass wir noch viele Jahre impfen müssen. So ähnlich wie beim Grippeimpfstoff, wo man jedes Mal die neue Mutation des Virus wieder verimpft“, sagte Merkel am Montag in Berlin nach einem Spitzengespräch zum Impfen. „Wenn sich dieses Virus weiter verändert, haben wir noch ein Problem“, fügte sie hinzu.

Merkel sagte, eine absolute Gewissheit könne es auch beim Thema Impfungen nicht geben. „Wenn zum Beispiel eine Mutante auftritt, auf die der Impfstoff nicht wirkt, dann fangen wir wieder von vorne an.“

Auch Bayerns Ministerpräsident warnte vor überhöhten Erwartungen und schnellen Lockerungen. Eine „punktgenaue Planung“ sei aus Sicht der Unternehmen schwer möglich. Dafür seien in Sachen Impfstoff zu viele Variablen im Spiel, etwa was die Produktion angehe. Deshalb könne man das Ganze nicht mit der Stechuhr oder Stoppuhr machen. Er warnte deshalb davor, Hoffnungen zu wecken, die nicht erfüllbar seien. Die Unternehmen könnten Zusagen machen, aber keine hundertprozentigen Garantien geben, sagte der CSU-Chef.

RND/dpa/das

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