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Nach der MPK: Divi-Chef Marx fordert Wiedereinführung der epidemischen Lage

Divi-Chef Gernot Marx.

Berlin. Divi-Chef Gernot Marx hat nach den Bund-Länder-Beratungen die Wiedereinführung der epidemischen Lage gefordert. „Als wichtiges Werkzeug empfinden wir immer noch das Ausrufen der epidemischen Lage nationaler Tragweite. Dieses fehlt aktuell“, sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Wir sollten diese Möglichkeit für den Notfall verfügbar haben, um schnell auf dynamische Entwicklungen in der Pandemie antworten zu können.“

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Hier müsse die Politik aus Sicht der Divi noch nachbessern. „Für uns als Intensivmediziner ist die Patientensicherheit und die Sicherheit unserer Mitarbeiter oberstes Gebot“, ergänzte Marx. Bund und Länder hatten sich am Freitagnachmittag unter anderem darauf geeinigt, die Quarantäne für Kontaktpersonen und Infizierte auf sieben Tage zu verkürzen, wenn ein negativer Test vorliegt.

Der Klinikbetrieb müsse zu jeder Zeit aufrechterhalten werden, sagte Marx dem RND. „Kein Leben darf durch möglichen Personalmangel oder den Ausfall kritischer Infrastruktur gefährdet werden.“ Die aktuellen Pläne der Regierung würden diese berücksichtigen.

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Laut Marx ist noch nicht klar, was Omikron für die Intensivstationen bedeutet. Bis weitere Erkenntnisse dafür vorliegen, sei ein umsichtiges, vorsichtiges und vorausschauendes Handeln wichtig, um die Infektionsverbreitung möglichst klein zu halten.

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