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  • Corona-Fall in der AfD-Bundestagsfraktion - Abgeordneter aus Brandenburg ist infiziert

Corona-Fall in der AfD-Bundestagsfraktion

  • Ein Abgeordneter der AfD-Bundestagsfraktion hat sich mit dem Coronavirus infiziert und krank gemeldet.
  • In anderen Parteien ist der Ärger groß.
  • Schon länger hielten sich viele AfD-Parlamentarier im Bundestag nicht an die Empfehlung, eine Maske zu tragen.
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Berlin. In der AfD-Bundestagsfraktion gibt es einen Corona-Fall. Nach Informationen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) handelt es sich um einen Abgeordneten aus Brandenburg. Er habe am Wochenende einschlägige Symptome entwickelt und sich am Montag bei der Fraktion krank gemeldet, hieß es. Seine Kontaktpersonen seien jetzt in Quarantäne. Der Abgeordnete habe einen für Dienstag geplanten Vortrag aus Krankheitsgründen abgesagt.

In anderen Fraktionen sorgt der Fall für Unmut. Dort wird beklagt, dass sich viele AfD-Bundestagsageordnete demonstrativ nicht an die von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) empfohlene Regel halten, in den Räumen des Bundestages eine Maske zu tragen.

Die AfD hat sich zuletzt vielerorts an Demonstrationen von Corona-Leugnern oder Kritikern der Corona-Politik von Bund und Ländern beteiligt. So zeigte sich der AfD-Bundestagsabgeordnete Robby Schlund in Berlin mit Plakaten, die den SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach und den Virologen Christian Drosten in Häftlingskleidung zeigten, versehen mit dem Wort “schuldig”.

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