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Corona-Pandemie: 11.000 Soldaten kämpfen an der Virusfront

  • Zuletzt hatte es aus der Bundeswehr Kritik am Corona-Einsatz der Soldaten gegeben.
  • Dennoch geht der Einsatz ungebrochen weiter.
  • Er findet nicht zuletzt in Alten- und Pflegeheimen statt.
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Berlin. Die Bundeswehr ist derzeit mit 11.000 Soldatinnen und Soldaten im Corona-Einsatz, knapp 3000 davon arbeiten in Alten- und Pflegeheimen. „Zurzeit sind 2577 Soldatinnen und Soldaten für die Durchführung von Schnelltests in Alten- und Pflegeheimen eingesetzt; in Spitzenzeiten waren es 3200“, sagte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Hinzu kommen weitere 347 Soldatinnen und Soldaten, die als helfende Hände in Pflegeheimen tätig sind.“

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Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat die Bedeutung der Bundeswehr im Kampf gegen die Corona-Pandemie hervorgehoben.  © dpa

Er fügte hinzu: „Die Bundeswehr wird so lange unterstützen, wie sie gebraucht wird. Uns ist wichtig, die Anträge der zuständigen Behörden, in diesem Fall der Landkreise, zu erfüllen. Denn wir können Amtshilfe immer nur auf Anfrage leisten.“ Die Anträge gingen in der Regel über drei Wochen, könnten aber verlängert werden. „Insgesamt sind derzeit 11.000 Soldatinnen und Soldaten im Corona-Einsatz“, sagte der Sprecher dem RND. „Das Einsatzkontingent umfasst 25.000.“

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Zuletzt hatte es aus der FDP, aber auch aus der Bundeswehr selbst Kritik an dem Einsatz gegeben. Der kommandierende General für die Corona-Hilfen, Martin Schelleis, sagte Anfang Februar, Soldatinnen und Soldaten stünden für akute Nothilfe zur Verfügung. Derlei Amtshilfe könne aber „kein Dauerzustand“ sein. „Unser Hauptauftrag ist die äußere Sicherheit.“ Das gelte auch für zivile Krisen der Zukunft.

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Schelleis will am Dienstag über den Einsatz informieren.

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