• Startseite
  • Politik
  • Corona: Bayern und Sachsen beraten gemeinsam über Lage beraten, aber Kabinettssitzung fällt aus

Bayern und Sachsen: Gemeinsame Kabinettssitzung fällt aus

  • In Sachsen ist die Sieben-Tage-Inzidenz bundesweit mit Abstand am höchsten, auch Bayern bewegt sich weiter in der Spitzengruppe.
  • Die Kabinette beider Länder wollten auch deshalb am Dienstag gemeinsam über die Corona-Situation beraten.
  • Doch daraus wird nun nichts.
Anzeige
Anzeige

München/Dresden. Eine für diesen Dienstag geplante gemeinsame virtuelle Kabinettssitzung von Bayern und Sachsen fällt aus. Das teilte ein Regierungssprecher am Montagabend in München mit.

Ursprünglich war geplant, dass die beiden Landesregierungen gemeinsam über die aktuelle Corona-Lage beraten. In Sachsen ist die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert Koch-Institut bundesweit mit Abstand am höchsten, und auch Bayern bewegt sich weiter in der Spitzengruppe.

Auch die normalen Kabinettssitzungen am Dienstag in München und Dresden wird es nach Angaben der beiden Staatskanzleien nicht geben.

Anzeige

Zu den Gründen für die Absage sagte der Regierungssprecher zunächst nichts. Hintergrund dürfte aber eine Terminkollision sein: Am Dienstagmittag wollen die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr designierter Nachfolger Olaf Scholz (SPD) mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder über die Corona-Krise beraten. Die Politik erwartet unmittelbar zuvor Hinweise über ihren Handlungsspielraum vom Bundesverfassungsgericht.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen