• Startseite
  • Politik
  • Corona-Ausbruch in Garmisch-Partenkirchen: Bayerns Innenminister denkt über Konsequenzen für Superspreaderin nach

Corona-Ausbruch in Garmisch-Partenkirchen: Bayerns Innenminister denkt über Konsequenzen für Superspreaderin nach

  • Eine Frau könnte einen großen Corona-Ausbruch in Garmisch-Partenkirchen verursacht haben.
  • Dabei steht auch der Verdacht im Raum, sie könne Krankheitssymptome gehabt und ignoriert haben.
  • Bayerns Innenminister Herrmann denkt nun über Konsequenzen nach, sollte sich das bestätigen.
Anzeige
Anzeige

Garmisch-Partenkirchen. Nach einem heftigen Corona-Ausbruch in Garmisch-Partenkirchen fordert Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) Konsequenzen für die mutmaßliche Verursacherin. “Sollte sich bestätigen, dass die Frau bewusst trotz eindeutiger Corona-Symptome die Quarantäne ignoriert hat, muss sie mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen”, sagte Herrmann dem “Münchner Merkur” (Montag). “Gegen so eine Rücksichtslosigkeit sollte ein klares Signal und ein mahnendes Beispiel gesetzt werden, dass jeder mit empfindlichen Sanktionen rechnen muss, der in dieser besonderen Situation der Pandemie gegen die Regeln verstößt und andere vorsätzlich in Gefahr bringt.”

Das Landratsamt geht davon aus, dass der Ausbruch auf eine sogenannte Superspreaderin zurückzuführen ist. Die 26-Jährige soll durch verschiedene Kneipen in der Marktgemeinde am Fuße der Zugspitze gezogen sein und dabei mehrere Menschen angesteckt haben. Nach Angaben der Behörde hat sie auf der Kneipentour schon Symptome gehabt und auf die Ergebnisse ihres Corona-Tests gewartet. In Bayern kann bei Verstößen gegen Quarantäne-Auflagen ein Bußgeld von 2000 Euro verhängt werden.

RND/dpa

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen