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Spahn schlägt neues Konzept für Eindämmung von Corona-Infektionen in Schulen vor

  • Wichtigstes Ziel muss nach Ansicht von Gesundheitsminister Spahn sein, Kitas und Schulen weiter offen zu halten.
  • Dafür seien aber pragmatische Lösungen notwendig, fordert er.
  • Wie diese seiner Meinung nach aussehen, hat er im Gespräch mit dem RND erläutert.
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Berlin. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) fordert ein neues Vorgehen bei Corona-Infektionen von Schülern, um nicht gleich ganze Schulen schließen zu müssen. „Für die Kinder und ihre Eltern ist es sehr wichtig, dass Schulen und Kitas offen bleiben. Wir müssen aber über bessere Konzepte dafür sprechen“, sagte Spahn dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Infektionsketten wirklich unterbrechen und gleichzeitig lebenspraktisch bleiben, das ist die Aufgabe“, sagte der Minister.

Konkret schlägt er vor, dass beim Auftreten eines Infektionsfalls umgehend die betroffene Klasse in die häusliche Isolation geschickt wird. „Nach negativen Schnelltests am fünften Tag könnten die Schülerinnen und Schüler wieder in die Schule zurückkehren“, so Spahn.

„Ob das aus Sicht der Länder vor Ort umsetzbar ist, darüber müssen wir am Mittwoch sprechen“, sagte der Minister mit Blick auf die geplanten Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder. Es gelte, pragmatische Lösungen zu finden.

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Zu der gegenwärtigen Infektionslage sagte der Gesundheitsminister: „Wir haben es nach dem Frühjahr nun zum zweiten Mal geschafft, die Infektionswelle zu brechen.“ Es gebe aktuell kein exponentielles Wachstum mehr.

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„Allerdings ist das aktuell eine Art Seitwärtsbewegung. Wir haben sicheren Boden unter den Füßen, aber wir sind noch nicht über den Berg“, fügte der CDU-Politiker hinzu.

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Das Virus habe leider eine sehr lange Bremsspur. „Es kommt nun darauf an, ob die Zahlen in den nächsten Tagen sinken. Davon wird am Mittwoch viel abhängen“, betont er.

Das gesamte Interview mit Gesundheitsminister Spahn lesen Sie ab Montagfrüh auf RND.de

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