Linke fordern Verzicht auf nächste Stufe der CO₂-Preiserhöhung

  • Die Energiepreise steigen kräftig.
  • Anfang 2022 ist ein weiterer Schub zu befürchten, denn dann soll die Abgabe auf CO₂-Emissionen erneut angehoben werden.
  • Die Linkspartei hält das nicht für vertretbar.
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Berlin. Angesichts kräftig steigender Energiepreise haben die Linken eine künftige Ampelbundesregierung aufgefordert, die geplante nächste Stufe der CO₂-Preiserhöhung zum Jahresanfang 2022 zu streichen. „Die Energiepreise sind außer Kontrolle. Der bevorstehende Winter droht besonders teuer zu werden“, sagte Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Eine Ampelregierung müsse so schnell wie möglich sicherstellen, dass die Energiepreise für die Bürgerinnen und Bürger bezahlbar blieben.

Senkung des Strompreises statt Erhöhung des CO₂-Preises

„Die geplante Erhöhung des CO₂-Preises um 20 Prozent ab Januar sollte abgesagt und das gesamte Marktmodell vor dem Hintergrund der Preisexplosion auf den Prüfstand gestellt werden“, forderte Bartsch. Nötig sei jetzt die Vorlage eines „Winterenergieplans“. Dieser sollte eine Senkung des Strompreises und ein Verbot von Strom- und Gassperren enthalten, verlangte der Linken-Politiker.

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Der Preis für eine Tonne CO₂-Emissionen war erstmalig im Jahr 2021 mit 25 Euro festgelegt worden. Er soll 2022 auf 30 Euro angehoben werden.

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