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Claudia Roth: Grünen-Politikerin bestätigt Nachmeldung von Sonderzahlung

  • Auf ihrer Bundestagsseite war vor einigen Tagen plötzlich eine Sonderzahlung aus dem Jahr 2013 zu sehen.
  • Nun hat Grünen-Politikerin Claudia Roth bestätigt, Nebeneinkünfte von rund 5000 Euro an den Bundestag nachgemeldet zu haben.
  • Die Zahlungen seien “offensichtlich aufgrund der Hektik des Wahljahres 2013 und des folgenden Rücktritts als Bundesvorsitzende einmalig versäumt worden”, sagt die Bundestagsvizepräsidentin.
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Berlin. Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth von den Grünen hat eine Sonderzahlung von rund 5000 Euro an den Bundestag nachgemeldet. „Im Zuge der Nachforschungen zu den Sonderzahlungen an die Mitglieder des Bundesvorstands von Bündnis 90/Die Grünen habe ich über die Parteizentrale erfahren, dass ich das erstmalig 2011 eingeführte Weihnachtsgeld für den Parteivorstand auch 2013 erhalten habe“, sagte sie der „Augsburger Allgemeinen“ (Donnerstag).

„Die Zahlungen aus den ersten zwei Jahren wurden fristgerecht beim Bundestagspräsidenten angezeigt, was aber im Jahr 2013 offensichtlich aufgrund der Hektik des Wahljahres 2013 und des folgenden Rücktritts als Bundesvorsitzende einmalig versäumt worden ist“, sagte Roth der Zeitung. „Sobald mir die Information aus der Partei über die Sonderzahlung vorlag, habe ich die Anzeige des Weihnachtsgeldes für das Jahr 2013 über 5008 Euro beim Bundestagspräsidenten nachgeholt.“

Auch Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hatte der Verwaltung des Bundestags im Frühjahr Sonderzahlungen von mehr als 25.000 Euro nachgemeldet, ebenso der ehemalige Parteivorsitzende Cem Özdemir über rund 20 000 Euro.

RND/dpa

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