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Altherrenwitz von Lindner? FDP-Chef bittet um Nachsicht

  • Auf dem FDP-Parteitag verabschiedet Parteichef Christian Lindner die bisherige Generalsekretärin Linda Teuteberg mit einer verunglückten Bemerkung.
  • In den sozialen Medien wird daraufhin der Vorwurf laut, er habe einen Altherrenwitz gemacht.
  • Lindner selbst verteidigt sich auf Twitter.
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Berlin. Linda Teuteberg war erst im vergangenen Jahr zur Generalsekretärin der FDP gewählt worden, auf massiven Druck von Parteichef Christian Lindner trat sie vorzeitig zurück. Auf dem Parteitag der FDP am Samstag wurde ihr Nachfolger gewählt – und sie von Lindner mit einer Rede verabschiedet. Doch dabei macht er eine Bemerkung, die ihm im Nachhinein Kritik in den sozialen Medien einbringt.

Er denke gerne daran, dass Teuteberg und er in den vergangenen 15 Monaten ungefähr 300-mal den Tag zusammen begonnen hätten, sagt Lindner. Dann verdreht er ein wenig die Augen und fügt hinzu: “Ich spreche über unser tägliches morgendliches Telefonat zur politischen Lage. Nicht, was ihr jetzt denkt.”

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Es ist eine Bemerkung, die so mancher in den sozialen Medien für einen Altherrenwitz hält. So schreibt der CDU-Abgeordnete Matthias Hauer auf Twitter von einer #MissionAltherrenwitz.

Die Bundessprecherin der Grünen Jugend schreibt von “Chauvinismus par excellence”.

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Andere kommentieren die Bemerkung mit “peinlich”, “sexistisch” oder machen sich im Gegenzug darüber lustig, dass sie zum Glück nicht 300-mal den Morgen mit Lindner beginnen müssten.

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Lindner selbst reagierte ebenfalls auf Twitter. Er bitte um Nachsicht, er habe keinen Witz gemacht, sondern vereinzeltes Lachen habe ihn irritiert. Es habe sich also lediglich um eine missverständliche Formulierung gehandelt.

Während einige ihm beipflichten und sich für die Klarstellung bedanken, kritisieren andere ihn auch weiterhin, wie unter dem Tweet zu sehen ist.

Der neue Generalsekretär der FDP, der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing, ist übrigens mit knapp 83 Prozent gewählt worden. Teuteberg hatte 2019 rund 93 Prozent bekommen.

RND/das/dpa

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