China und Nordkorea wollen ihr Bündnis stärken

  • Chinas Präsident Xi Jinping verspricht Nordkorea zum Jubiläum des Verteidigungsbündnisses beider Länder eine weitere Stärkung des Zusammenarbeit.
  • Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un beschwört die Verzweiflung feindlicher Kräfte.
  • Die Zusammenarbeit beider Staaten rührt aus einem Konflikt Chinas mit Japan.
Anzeige
Anzeige

Seoul. Nordkorea und China haben sich zum 60. Jahrestag ihres Verteidigungsbündnisses für eine weitere Stärkung ihrer Zusammenarbeit ausgesprochen. Es sei der feste Wille seiner Regierung, Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen beiden Staaten ständig zu entwickeln, erklärte der chinesische Präsident Xi Jinping in einer Botschaft am Sonntag, wie die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA meldete. „Ich möchte (...) die bilateralen Beziehungen zum Nutzen der beiden Länder und ihrer Völker unablässig auf ein neues Niveau heben“, erklärte Xi.

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un erklärte, der Vertrag von 1961 verteidige und fördere das sozialistische Ziel beider Staaten, während feindliche Kräfte derzeit bei ihren Angriffen und Störungen verzweifelter würden.

Kim Il Sung legte Grundstein

Die Zusammenarbeit Chinas und Nordkoreas reicht bis in die 1930er Jahre zurück, als Kims Großvater Kim Il Sung mit seinen Rebellen an der Seite chinesischer Kommunisten gegen Japan kämpfte. Im Koreakrieg von 1950 bis 1953 unterstützte China Nordkorea gegen Südkorea und von den USA geführte UN-Truppen. Im Vertrag über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung verpflichteten sie sich 1961, einander im Fall eines Angriffs militärisch zu unterstützen. Angesichts der Coronavirus-Pandemie dürfte Nordkorea größere Unterstützung von China anstreben, seinem wichtigsten Verbündeten.

RND/AP

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen