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China sagt geplanten Besuch von deutscher Fregatte „Bayern“ ab

  • Im südchinesischen Meer ist der Gebietskonflikt zwischen China und anderen Anrainerstaaten angespannt.
  • Die Bundeswehr verstärkt dort erstmals ihr sicherheitspolitisches Engagement in Asien.
  • Nun hat China den geplanten Besuch der deutschen Fregatte „Bayern“ abgewiesen.
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Berlin. Ein von der Bundesregierung geplanter Besuch der Fregatte „Bayern“ in China ist am Widerspruch aus Peking gescheitert. „China hat nach einer gewissen Bedenkzeit entschieden, dass es keinen Hafenbesuch der deutschen Fregatte „Bayern“ wünscht und das haben wir zur Kenntnis genommen“, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Mittwoch in Berlin. Die Fregatte war am 2. August von Wilhelmshaven aus in den Indopazifik aufgebrochen.

Die Bundesregierung hatte bereits im April angekündigt, das sicherheitspolitische Engagement in Asien verstärken und sich dazu vor allem mit Japan enger abstimmen zu wollen. Allerdings sollten die vom Verteidigungsministerium erklärten Ziele - „eine regelbasierte Ordnung, freie Seewege, Multilateralismus“ - mit einer freundlichen Geste in Richtung China - dem nun geplatzten Hafenbesuch - verknüpft werden.

Interessenkonflikt im südchinesischen Meer

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Im Südchinesischen Meer gibt es einen Gebietskonflikt zwischen China und anderen Anrainerstaaten. Peking beansprucht 80 Prozent des rohstoffreichen Meeres, durch das wichtige Schifffahrtsstraßen führen. Auch Vietnam, die Philippinen, Taiwan, Brunei und Malaysia erheben Gebietsansprüche.

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Der internationale Schiedsgerichtshof in Den Haag wies 2016 die Ansprüche Chinas zurück. Peking ignoriert das Urteil.

RND/dpa

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