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China sagt geplanten Besuch von deutscher Fregatte „Bayern“ ab

Die Besatzung der Fregatte "Bayern" winkt von Bord, bevor sie zu einer mehrmonatigen Übungsreise in den Indischen und Pazifischen Ozean aufbricht. Das Kriegsschiff mit 232 Soldatinnen und Soldaten ist insgesamt sieben Monate lang im Seegebiet zwischen dem Horn von Afrika, Australien und Japan unterwegs.

Die Besatzung der Fregatte "Bayern" winkt von Bord, bevor sie zu einer mehrmonatigen Übungsreise in den Indischen und Pazifischen Ozean aufbricht. Das Kriegsschiff mit 232 Soldatinnen und Soldaten ist insgesamt sieben Monate lang im Seegebiet zwischen dem Horn von Afrika, Australien und Japan unterwegs.

Berlin. Ein von der Bundesregierung geplanter Besuch der Fregatte „Bayern“ in China ist am Widerspruch aus Peking gescheitert. „China hat nach einer gewissen Bedenkzeit entschieden, dass es keinen Hafenbesuch der deutschen Fregatte „Bayern“ wünscht und das haben wir zur Kenntnis genommen“, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Mittwoch in Berlin. Die Fregatte war am 2. August von Wilhelmshaven aus in den Indopazifik aufgebrochen.

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Die Bundesregierung hatte bereits im April angekündigt, das sicherheitspolitische Engagement in Asien verstärken und sich dazu vor allem mit Japan enger abstimmen zu wollen. Allerdings sollten die vom Verteidigungsministerium erklärten Ziele - „eine regelbasierte Ordnung, freie Seewege, Multilateralismus“ - mit einer freundlichen Geste in Richtung China - dem nun geplatzten Hafenbesuch - verknüpft werden.

Interessenkonflikt im südchinesischen Meer

Im Südchinesischen Meer gibt es einen Gebietskonflikt zwischen China und anderen Anrainerstaaten. Peking beansprucht 80 Prozent des rohstoffreichen Meeres, durch das wichtige Schifffahrtsstraßen führen. Auch Vietnam, die Philippinen, Taiwan, Brunei und Malaysia erheben Gebietsansprüche.

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Der internationale Schiedsgerichtshof in Den Haag wies 2016 die Ansprüche Chinas zurück. Peking ignoriert das Urteil.

RND/dpa

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