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  • China reagiert auf USA: Zwei Mittelstreckenraketen ins Südchinesische Meer abgefeuert

China feuert zwei Mittelstreckenraketen ins Südchinesische Meer

  • Das Säbelrasseln im Südchinesischen Meer geht weiter.
  • Als Reaktion auf einen Zwischenfall mit einem amerikanischen Aufklärungsflugzeug schoss das chinesische Militär nun zwei Mittelstreckenraketen ins Meer.
  • China erhebt Gebietsansprüche über weite Teile des Südchinesischen Meeres.
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Peking. Chinas Militär hat zwei Mittelstreckenraketen in das umstrittene Südchinesische Meer geschossen. Eine Quelle, die dem chinesischen Militär nahesteht, berichtete der Hongkonger Zeitung “South China Morning Post”, die Raketen seien am Mittwoch von den Provinzen Qinghai und Zhejiang abgefeuert worden und in einem Seegebiet gelandet, das von Montag bis Samstag für Manöver gesperrt gewesen sei. Das Blatt sprach von einer “Warnung an die USA”.

Die ungewöhnliche Demonstration militärischer Stärke folgte auf einen Zwischenfall mit einem amerikanischen Aufklärungsflugzeug, den Chinas Militär als “schwere Provokation” wertete. Nach Angaben der Zeitung wurde eine auch nuklear bestückbare Mittelstreckenrakete vom Typ DF-26B mit einer Reichweite von 4000 Kilometer eingesetzt, zudem eine fortschrittliche Anti-Schiffs-Rakete vom Typ DF-21D mit einer Reichweite von 1800 Kilometern. Beide Raketen landeten nach Angaben der Zeitung in einem Gebiet südöstlich der chinesischen Insel Hainan sowie der Paracel-Inseln.

China erhebt Territorialansprüche über weite Teile des strategisch wichtigen Südchinesischen Meeres. Der Internationale Schiedsgerichtshof in Den Haag wies die Gebietsansprüche 2016 aber zurück. China ignoriert das Urteil.

RND/dpa

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