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  • China: Nato-Generalsekretär Stoltenberg sieht Volksrepublik mächtiger werden

„China kommt uns näher“: Nato-Generalsekretär sieht Verschiebung der Machtverhältnisse

  • Chinas zunehmender Einfluss in der Welt bleibt nicht unbemerkt.
  • Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sieht bereits eine Verschiebung der Machtverhältnisse zugunsten der Volksrepublik.
  • Chinas wachsende Einflussnahme spiele deshalb eine Rolle für die Sicherheit, so Stoltenberg.
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Kopenhagen. Angesichts von Chinas zunehmendem Einfluss sieht Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg eine Verschiebung der Machtverhältnisse in der Welt. „Die globale Machtbalance ändert sich. Nicht zuletzt, weil China zu einer größeren und stärkeren Militärmacht aufsteigt“, sagte der Norweger am Mittwoch bei einem Treffen mit Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen in Kopenhagen.

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„China kommt uns näher. Wir sehen sie im Cyberspace. Wir sehen sie im Weltraum, in Afrika, in der Arktis. Und wir sehen, wie China versucht, kritische Infrastruktur hier in Europa zu kontrollieren“, fügte Stoltenberg hinzu. All dies spiele eine Rolle für die Sicherheit. Der Nato-Generalsekretär wiederholte zudem die Einschätzung, dass sich das Verhältnis zu Russland auf einem Tiefpunkt befinde. Seit dem Ende des Kalten Krieges seien die Beziehungen nie schwieriger oder schlechter gewesen.

RND/dpa

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