China hebt weitere Strafzölle auf US-Industriegüter auf

  • Die Zeichen im Handelsstreit zwischen den USA und China stehen weiter auf Entspannung.
  • China hat Importzölle auf US-Industriewaren aufgehoben.
  • Trotzdem sind viele Punkte des Konfliktes weiter ungeklärt.
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Peking. Im Handelsstreit mit den USA hat China Importzölle auf US-Industriewaren aufgehoben. Unter anderem würden medizinische und in Fabriken verwendete Geräte nicht länger mit Zusatzzöllen belegt, teilte das chinesische Finanzministerium am Freitag mit. Über Wert und Umfang der Waren gab es nichts bekannt. Die Aufhebung der Strafzölle werde für ein Jahr ab dem 28. Februar greifen.

Peking und Washington hatten im Januar ein sogenanntes Phase-Eins-Abkommen unterzeichnet, um den Handelsstreit abzufedern. Dabei sagten die USA unter anderem zu, auf zusätzliche Zollerhöhungen zu verzichten und Peking versprach, mehr US-Landwirtschaftsprodukte zu kaufen. In der vergangenen Woche senkte die US-Regierung Strafzölle auf manche Importe aus China. Bereits Anfang Februar hatte die Volksrepublik gesagt, im Sinne des Phase-Eins-Abkommens sollten Zölle auf US-Waren im Umfang von 75 Millionen Dollar gesenkt werden.

Die Vereinbarung zwischen den beiden Ländern hat den Konflikt allerdings nicht beendet. Viele Punkte des 2018 ausgebrochenen Handelsstreits sind nach wie vor ungeklärt, etwa Chinas Handelsüberschuss und seinen Ehrgeiz, Weltmarktführer im Bereich Technologie zu werden.

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RND/AP

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