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Chef der Bundeszentrale für politische Bildung: Volksparteien haben ausgedient

Wollen ins Kanzleramt: Armin Laschet (links, CDU) und Olaf Scholz (rechts, SPD)

Berlin.Der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger, sieht das Schicksal der Volksparteien nach der Bundestagswahl besiegelt. „Die Bundestagswahl ist eine Zäsur in der Nachkriegsgeschichte“, sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Denn das Ende der Volksparteien ist besiegelt. Und die Personalisierung ist unaufhaltsam. Das bedeutet: Parteien dürfen nicht ideologisch agieren, sondern müssen nach Vernunftkriterien und auf Zeit vorgehen. Da, wo sich bisher andere Professionalitäten herausgebildet haben, muss sich die Politik neu einstellen.“

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Krüger fügte hinzu: „Es kann aber auch ein Gewinn sein, wenn sich ein breiteres Parteiensystem herausbildet. Denn das Drei-Parteien-System ist unterkomplex. Insofern liegt die Klugheit hier aufseiten der Wählerinnen und Wähler.“ Positiv sei zudem, dass diese „zentristisch gewählt“ hätten. „Die Ränder wurden geschwächt.“

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Union und SPD hatten jeweils nur rund ein Viertel der Stimmen bekommen. Früher waren es oft über 40 Prozent.

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