Laschet: „Zukunftsteam“ spiegelt Vielfalt Deutschlands wider

Armin Laschet (r), CDU-Kanzlerkandidat, CDU-Bundesvorsitzender und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, und Friedrich Merz, ehemaliger Unionsfraktionschef, begrüßen sich bei der Vorstellung des „Zukunftsteams" der CDU in der Parteizentrale.

Armin Laschet (r), CDU-Kanzlerkandidat, CDU-Bundesvorsitzender und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, und Friedrich Merz, ehemaliger Unionsfraktionschef, begrüßen sich bei der Vorstellung des „Zukunftsteams" der CDU in der Parteizentrale.

Unionskanzlerkandidat Armin Laschet hat am Freitagmorgen sein „Zukunftsteam“ vorgestellt – Friedrich Merz soll darin die Themen Wirtschaft und Finanzen besetzen. Laschet betonte, dass „sein“ Team die Vielfalt Deutschlands widerspiegle.

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Beobachtende gehen davon aus, dass der Kanzlerkandidat mithilfe der Experten den schlechten Umfragewerten der Union entgegenwirken will. Es soll sich nicht um ein Schattenkabinett handeln.

Klimaschutz, weniger Bürokratie, keine neuen Belastungen für Bürger und Unternehmen und Digitalisierung – das sind nur einige Themen, die sich das Expertenteam um Armin Laschet auf die Fahnen geschrieben hat. Laschet betonte, er freue sich auf den Endspurt im Wahlkampf. „Ich bin gespannt, welche weiteren Persönlichkeiten die SPD vorstellt“, sagte der Unionskanzlerkandidat. „Da werden einige versteckt.“ Laschet betonte, die Vielfalt Deutschland spiegele sich in „seinen“ acht Experten wider.

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Merz: „Wir stehen vor einem Richtungswechsel“

Als erstes stellte Armin Laschet Friedrich Merz vor, der die Themen Wirtschaft und Finanzen besetzen soll. „Wir stehen vor einer Richtungswechsel in diesem Bundestagswahlkampf. Wir wollen nicht mit neuen Belastungen, neuer Bürokratie vorangehen“, sagte Merz. Die Union wolle an der Schuldenbremse festhalten. Für diese Ziele wolle Merz auch persönlich einstehen.

Als Experte für Innen- und Außenpolitik stellte Laschet Politikwissenschaftler und Journalist Peter R. Neumann vor. Es sei im Vorfeld gefragt worden, warum er sich das antue, berichtete Neumann. Der Grund sei Armin Laschet. Er sei ein Politiker, der wirklich zuhöre, sagte der Politikwissenschaftler. CDU-Vize Silvia Breher trat als Familienexpertin auf. Sie versprach, mehr für bezahlbaren Wohnraum zu tun.

Angesichts abstürzender Zustimmungswerte hatte Laschet bereits angekündigt, sich acht Experten an seine Seite zu holen. Das „Zukunftsteam“, das Laschet am Freitag in der Parteizentrale in Berlin vorstellte, besteht aus

  • Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz
  • dem Terrorismusexperten Peter Neumann
  • CDU-Vize Silvia Breher
  • der schleswig-holsteinischen Bildungsministerin Karin Prien
  • Vizeunionsfraktionschef Andreas Jung
  • dem in Spandau als Bundestagskandidat antretenden Musikmanager Joe Chialo
  • der sächsischen Kultusministerin Barbara Klepsch
  • sowie der Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU).
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In der Union wurde betont, dass es sich bei dem Team nicht um ein Schattenkabinett handele. Laschet hatte mehrfach angekündigt, dass in der heißen Phase des Wahlkampfes neben ihm selbst weitere profilierte Köpfe der Union verknüpft mit Themen sichtbar werden sollten.

RND/ag/dpa

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