DeutschlandTrend: Bester Wert für die Union seit August 2017

  • Der Union schadet die Corona-Krise offenbar nicht.
  • Wäre am Sonntag Bundestagswahl, erhielten CDU und CSU den besten Wert seit August 2017.
  • Aus der Umfrage geht außerdem hervor, dass die Einschränkungen durch Corona einen Großteil der Deutschen nur wenig belasten.
Anzeige
Anzeige

Köln. Es sind Zahlen, die mancherorts für Freude sorgen dürften: Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union auf 38 Prozent der Wählerstimmen. Die Grünen wären mit 19 Prozent zweitstärkste Kraft. Für die SPD würden sich jeweils 17 Prozent entscheiden, für die AfD 9 Prozent. Die Linke käme auf 7 Prozent der Stimmen, die FDP auf 5 Prozent.

+++Immer aktuell: Hier geht’s zum Corona-Liveblog+++

Das ist das Ergebnis des DeutschlandTrend, der von Infratest dimap im Auftrag des ARD Morgenmagazins durchgeführt wurde. Befragt wurden dafür am 14. und 15. April 1.057 Wahlberechtigte.

Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

Union gewinnt drei Prozentpunkte

Insgesamt käme die Regierungskoalition aus Union und SPD auf 55 Prozent der Stimmen. Im Vergleich zum DeutschlandTrend vom 2. April 2020 gewinnt die Union drei Prozentpunkte und die SPD einen Prozentpunkt. Die Grünen verlieren drei Prozentpunkte, die AfD einen Prozentpunkt.

Der Stimmenanteil für die Linke und die FDP bleibt unverändert. 38 Prozent erreichte die Union zuletzt im August 2017. Die 17 Prozent der SPD wurden zuletzt im Mai 2019 erlangt. Die Grünen waren letztmalig im März 2019 unter 20 Prozent, die AfD war letztmalig im Juli 2017 einstellig.

Anzeige

Einschränkungen durch Corona belasten viele Deutsche wenig

Thema der Umfrage war auch die Corona-Krise. Die Ergebnisse dürften erstaunen, denn zwei Drittel der Deutschen geben an, dass die Corona-Einschränkungen sie nur wenig belasten. Die wegen der Corona-Pandemie geltenden Einschränkungen empfinden drei von zehn Deutschen (31 Prozent) als sehr starke, bzw. starke Belastung. 43 Prozent empfinden die bestehenden Auflagen als weniger stark. Ein Viertel (26 Prozent) fühlt sich durch den Lockdown überhaupt nicht belastet.

Anzeige

Jüngeren Menschen fallen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie schwerer. Bei den unter 40-Jährigen sprechen 41 Prozent von starken bis sehr starken Belastungen und damit doppelt so viele wie bei den über 65-Jährigen (21 Prozent).

Ein Drittel der Bürger storniert oder verschiebt Sommerurlaub

35 Prozent der Wahlberechtigten haben wegen Corona den geplanten Sommerurlaub bereits storniert (14 Prozent) oder angedachte Buchungen verschoben (21 Prozent). 28 Prozent der Bürger wollen an ihren Urlaubplänen festhalten. 31 Prozent hatten ohnehin nicht vor zu verreisen, bzw. verreisen grundsätzlich nicht, darunter überdurchschnittlich viele Ältere, sowie Personen mit geringem Einkommen.

RND

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen