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CDU-Wirtschaftsrat: „Deutschland braucht keine Sprüche von Klimaideologen“

  • An diesem Freitag wollen weltweit Tausende für besseren Klimaschutz auf die Straße gehen.
  • Der CDU-Wirtschaftsrat sieht dadurch den Wirtschaftsstandort gefährdet.
  • Effizienter Klimaschutz gelinge nicht mit Verboten, nur mit Technologien.
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Berlin. Der CDU-Wirtschaftsrat kritisiert den diesen Freitag stattfindenden Klimastreik als Zeitverschwendung und innovationsfeindlich.

„Deutschland braucht jetzt keine Sprüche von Klimaideologen, sondern marktwirtschaftliche Instrumente, um Innovationen auszulösen“, sagte Generalsekretär Wolfgang Steiger dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

„Wer in ideologischer Manier auf unrealistische Zielverschärfungen setzt und Luftschlösser abseits unserer demokratischen Ordnung baut, gefährdet damit nicht nur den Wirtschaftsstandort Deutschland, sondern verhindert auch wirklich effizienten Klimaschutz.“

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Steiger ist gegen Verzicht und Verbote

Steiger sagte, eine nachhaltige und marktfähige Transformation der Wirtschaft gelinge „nur mit Technologie und Innovation, nicht mit Verzicht und Verboten“. Viele Unternehmen seien dabei schon deutlich weiter als die Politik.

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Der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats betonte, dass Deutschlands Anteil am globalen CO₂-Ausstoß rund 2 Prozent betrage. „Selbst, wenn wir die Forderung der Radikalen umsetzen und morgen alles abschalten oder verbieten würden, hätte das keinerlei Einfluss auf das Weltklima“, so Steiger.

„Andere Länder werden unserem Weg aber nur folgen, wenn wir Klimaschutz mit Arbeitsplätzen, Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit verbinden können. Wir brauchen dazu mehr Technologie und weniger Ideologie.“

Die Organisation fordert einen marktwirtschaftlichen CO₂-Preis, den Emissionshandel als Leitinstrument für den Klimaschutz sowie das Absenken der Stromsteuer auf europäisches Durchschnittsniveau.

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