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CDU-Wahlprogramm: JU-Chef will Aus für Grunderwerbssteuer versprechen

  • Andere Parteien sprächen von Enteignungen, also müssten CDU und CSU mit dem Gegenteil für sich werben.
  • So sieht es der Chef der Jungen Union, Tilman Kuban – und fordert von der Parteispitze, die Abschaffung der Grunderwerbssteuer ins Wahlprogramm aufzunehmen.
  • Die junge Generation soll leichter zum ersten eigenen Wohneigentum kommen.
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Berlin. Der Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, hat CDU und CSU aufgefordert, die Abschaffung der Grunderwerbsteuer für den Kauf der ersten selbst genutzten Immobilie ins Wahlprogramm aufzunehmen. „Neuste Studien zeigen, dass 87 Prozent der Jugendlichen mit 30 Jahren im Eigenheim leben wollen“, sagte Kuban dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Während andere Parteien über Vergesellschaftungen und Enteignungen sprächen, müsse die Union der jungen Generation Chancen auf Eigentum eröffnen.

CDU und CSU beraten am Wochenende

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Mit Blick auf die Beratungen der Spitzen von CDU und CSU über das gemeinsame Wahlprogramm an diesem Wochenende sagte Kuban: „Wir müssen mit unserem Programm zeigen, dass der Traum von der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus wahr werden kann. Wir sollten daher die Grunderwerbssteuer für das erste selbst genutzte Wohneigentum abschaffen.“

Das wäre eine große Entlastung und eine gute Investition in die Altersvorsorge der jungen Generation, so Kuban.

Nach ersten Vorschlägen aus der Union sollen die Länder auf die Steuer in Teilen verzichten. Unklar war zuletzt aber, ob der Bund die Länder dabei finanziell unterstützen soll. Ohne Geld vom Bund sehen Christdemokraten aus den Ländern diese Forderung kritisch.

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