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Söder wünscht sich, dass Merz trotz Niederlage „im Team bleibt“

  • Die Christdemokraten sollten sich weiter um die Dienste des Friedrich Merz bemühen.
  • Für CSU-Chef Markus Söder gehört der Ex-Fraktionschef weiter ins Team.
  • Was seine eigenen Kanzlerambitionen betrifft, bleibt Söder weiter vage.
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Berlin/Nürnberg. Der erneut im Rennen um den CDU-Vorsitz unterlegene Ex-Fraktionschef Friedrich Merz sollte aus Sicht von CSU-Chef Markus Söder vom neuen Parteichef Armin Laschet eng eingebunden werden. Er würde sich grundsätzlich wünschen, dass Merz „im Team bleibt“, sagte der bayerische Ministerpräsident am Samstagabend im ZDF-„heute journal“. Als jemand, der zwar zwei Mal, aber nur knapp, eine Vorsitzendenwahl verloren habe, gehöre Merz dazu, sagte Söder.

Merz sorgte nach seiner Wahlniederlage gegen Laschet mit einem überraschenden Vorstoß für Wirbel: Er bot Laschet an, in die jetzige Bundesregierung einzutreten und das Wirtschaftsministerium von Peter Altmaier (CDU) zu übernehmen, wie er selbst auf Twitter schrieb. Kanzlerin Angela Merkel wies das umgehend zurück. „Die Bundeskanzlerin plant keine Regierungsumbildung“, ließ sie durch einen Regierungssprecher ausrichten. Zum überraschenden Vorschlag Merz‘, anstelle von Altmaier Bundeswirtschaftsminister zu werden, sagte Söder, alle seien sich einig, „dass wir keine Veränderung brauchen“.

Söder will Kanzlerfrage frühestens an Ostern stellen

Söder äußerte sich auch auf Nachfrage erneut nicht konkret zu eigenen Ambitionen auf die Kanzlerkandidatur der Union. Über das Thema werde er mit dem neuen CDU-Chef Armin Laschet rechtzeitig reden, an Ostern oder danach. Einen nicht zu frühen Termin zu wählen, sei klug und weitsichtig. „Wer zu früh startet, kann auch schwere Fehler machen“, sagte er mit Blick auf die SPD und die frühzeitige Nominierung von Finanzminister Olaf Scholz zum Kanzlerkandidaten.

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Söder sagte, für die Mehrzahl der Menschen komme es jetzt auf ganz andere Fragen an als auf die Unions-Kanzlerkandidatur, nämlich auf eine erfolgreiche Bekämpfung der Corona-Pandemie.

RND/dpa/ka

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