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Ex-Ostbeauftragter Hirte erwägt Kandidatur für CDU-Vorsitz in Thüringen

  • Der ehemalige Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte, hatte dem FDP-Politiker Thomas Kemmerich zur Ministerpräsidentenwahl mit Stimmen von CDU und AfD gratuliert.
  • Anschließend musste er seinen Stuhl räumen.
  • Jetzt könnte der 43-Jährige zum Chef des thüringischen CDU-Landesverbandes aufsteigen.
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Berlin. Der ehemalige Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte, erwägt eine Kandidatur für den Vorsitz der CDU in Thüringen.

CDU-Vorsitz: Hirte erwägt Kandidatur

“Die CDU muss schauen, wie sie sich bestmöglich für die Zukunft aufstellt; wir haben in einem Jahr Neuwahlen”, sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). “Wichtig ist, dass nicht nur eine Person, sondern die ganze Breite der Partei deutlich wird im neuen Landesvorstand.”

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Hirte fügte hinzu: “Ich selbst werde von vielen angesprochen und mache mir Gedanken darüber, ob ich antrete. Wir werden das intern gemeinsam besprechen.”

Landtagswahl in Thüringen: Vakuum nach Mohring-Scheitern

Der bisherige CDU-Landesvorsitzende Mike Mohring hatte unter dem Druck aus der eigenen Partei seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur erklärt. Er war wegen des schlechten Abschneidens bei der Landtagswahl und anschließenden Taktierens bei der Regierungsbildung in die Kritik geraten.

Seither ist Hirte, derzeit stellvertretender Landesvorsitzender, im Gespräch. Zum Nachfolger Mohrings an der Spitze der CDU-Landtagsfraktion wurde bereits Mario Voigt gewählt.

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Der 43-jährige Hirte stammt aus Bad Salzungen in Südthüringen und war vom Frühjahr 2018 bis Anfang Februar 2020 Ostbeauftragter.

Nachdem er dem FDP-Politiker Thomas Kemmerich zur Ministerpräsidentenwahl mit Stimmen von CDU und AfD via Twitter gratuliert hatte und den Glückwunsch auch nicht zurücknahm, musste Hirte auf Veranlassung von Kanzlerin Angela Merkel zurücktreten.

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Sein Nachfolger wurde der sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Marco Wanderwitz. Hirtes Popularität im Landesverband tut der Vorgang offenkundig keinen Abbruch.

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