CDU-Vorsitz: Brinkhaus für Lösung schon vor dem Parteitag

  • Anfang Dezember soll bei einem Parteitag in Stuttgart der neue CDU-Vorsitzende gewählt werden.
  • Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus fordert eine einvernehmliche Lösung noch vor Beginn des Treffens.
  • Die Sorge vor einer Spaltung der Partei ist groß.
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Berlin. Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus hat sich kritisch zu einer möglichen Kampfkandidatur im Ringen um den CDU-Vorsitz geäußert.

“Ich fände es gut, wenn die Kandidaten miteinander sprechen und einen gemeinsamen Weg finden”, sagte Brinkhaus dem “Handelsblatt”. “Eine einvernehmliche Lösung vor dem Parteitag im Dezember wäre das Beste.”

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Das sind die bisherigen Kandidaten für den CDU-Parteivorsitz
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Seitdem Annegret Kramp-Karrenbauer ihren Rücktritt als CDU-Vorsitzende ankündigte, geht es in der Partei heiß her. Wer übernimmt jetzt den Parteivorsitz?  © RND/Marie Schiller
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Angesichts der Corona-Pandemie warnte Brinkhaus vor einem langen innerparteilichen Machtkampf. “Jetzt drei Monate Vorwahlkampf führen und dann 270 Tage richtigen Wahlkampf, wer will das schon angesichts der schwierigen Lage in Deutschland?”

Angst vor Spaltung

Anfang Dezember soll bei einem Parteitag in Stuttgart der neue CDU-Vorsitz gewählt werden. Als Kandidaten mit den besten Aussichten gelten Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet, der Wirtschaftsexperte Friedrich Merz und der Außenexperte Norbert Röttgen.

In der CDU gibt es Befürchtungen, dass die Partei bei einem knappen Ausgang der Wahl zwischen Laschet und Merz gespalten in das Superwahljahr 2021 mit mehreren Landtags- und der Bundestagswahl gehen könnte.

RND/dpa

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