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CDU-Vize Klöckner: „AKK hat sich ja nicht ins Amt geputscht“

  • Die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende ruft zur Unterstützung von Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer auf.
  • Klöckner mahnt ihre Parteikollegen zur Geschlossenheit.
  • Die Frage nach der Kanzlerkandidatur stelle sich jetzt nicht, meint die Bundeslandwirtschaftsministerin.
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Berlin. Die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner hat ihre Partei zur Unterstützung von Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer aufgerufen. „Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich ja nicht ins Amt geputscht. Sie wurde von der Mehrheit des CDU-Parteitags gewählt“, sagte Klöckner dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Es ist weder fair noch sachgerecht, jetzt – nach einem so herausfordernden Jahr – den Stab über sie zu brechen“, betonte die Bundeslandwirtschaftsministerin.

Klöckner rief die CDU zur Geschlossenheit auf: „Wir können uns in der CDU gern in der Sache streiten. Aber Personaldebatten bringen uns nicht weiter.“

K-Frage stelle sich jetzt nicht

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Zur Frage, ob Kramp-Karrenbauer eine geeignete Kanzlerkandidatin wäre, sagte die rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende: „Der oder die CDU-Vorsitzende kann natürlich den Anspruch auf das Kanzleramt haben, alles andere wäre doch auch unklug.“ Eine Festlegung auf Kramp-Karrenbauer vermied Klöckner jedoch. „Den Kanzlerkandidaten werden wir im nächsten Jahr bestimmen. Im Übrigen haben wir mit Angela Merkel eine Kanzlerin, die ihren Dienst bis zum Ende der Legislaturperiode versieht“, sagte die Bundesministerin dem RND.

Die CDU kommt am Freitag in Leipzig zu einem zweitägigen Parteitag zusammen. Dort kommen auch Anträge zur Diskussion, die eine stärkere Mitgliederbeteiligung oder gar eine verbindliche Urwahl zur Kanzlerkandidatur vorsehen. Mit Spannung wird auch ein Redebeitrag des früheren CDU-Fraktionschefs Friedrich Merz erwartet. Merz war vor einem Jahr wie auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Rennen um den CDU-Vorsitz unterlegen.

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