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CDU-Politiker Röttgen fordert “Gruppe von willigen Staaten” für EU-Außenpolitik

  • CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen will die EU-Außenpolitik verbessern.
  • Dafür braucht es laut dem Politiker eine Gruppe von Staaten, die den ersten Schritt in Richtung einer gemeinsamen Linie gehen.
  • Das dauert laut Röttgen allerdings noch eine Weile.
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Berlin. Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen plädiert für mehr europäische Schlagkraft in der Außenpolitik. In diesem Zuge schlägt der Politiker die Bildung einer “Gruppe von willigen Staaten” vor.

“Europa muss ein außenpolitischer Akteur werden. Die 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union werden das in den nächsten zehn Jahren nicht erreichen”, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags der “Rheinischen Post” und dem Bonner “General-Anzeiger”. “Wir müssen darum eine Gruppe von willigen Staaten bilden, die offen für alle ist und die einfach anfängt mit einer gemeinsamen Außenpolitik.”

Röttgen bewirbt sich um den CDU-Vorsitz und tritt dabei gegen NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz an. Die Entscheidung soll Anfang Dezember auf einem Parteitag fallen.

RND/dpa

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