Röttgen: „Eigentlich geht es nur um eins: Zukunftskompetenz“

Norbert Röttgen, Kandidat um den Parteivorsitz, spricht beim digitalen Bundesparteitag der CDU. Im Studio halten die Kandidaten um den Parteivorsitz ihre Bewerbungsreden, während die Delegierten zu Hause die Veranstaltung im Livestream mitverfolgen.

Norbert Röttgen, Kandidat um den Parteivorsitz, spricht beim digitalen Bundesparteitag der CDU. Im Studio halten die Kandidaten um den Parteivorsitz ihre Bewerbungsreden, während die Delegierten zu Hause die Veranstaltung im Livestream mitverfolgen.

Berlin. Vorsitzkandidat Norbert Röttgen hat bei seiner Rede auf dem Parteitag der Christdemokraten für eine jüngere, weiblichere und digitalaffinere CDU geworben. Die CDU müsse sich verändern, um Volkspartei bleiben zu können, sagte der frühere Umweltminister und Außenexperte. Weiblicher und jünger müsse die Partei zudem werden – und digitaler auch. Sie müsste außerdem neue Themen besetzen. Er traue sich zu, neue Wähler für die CDU zu gewinnen, sagte Röttgen. „Ich glaube, ich habe das in den letzten Monaten auch gezeigt.” Eigentlich gehe es nur um eins: „Zukunftskompetenz”.

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Röttgen empfahl sich als Kompromisskandidat: „Ich bin kein Lager”, sagte er. „Ich kann integrieren.” Die AfD müsse klein gehalten werden, auch die Linkspartei dürfe nicht an die Regierung kommen. Eigens erwähnte Röttgen auch Ostdeutschland. Es brauche den Zusammenhalt zwischen Ost und West.

+++Verfolgen Sie hier den CDU-Parteitag im Liveblog+++

Der Wirtschaftsflügel der CDU beklagt seit Jahren, zu wenig berücksichtigt zu werden. Röttgen widmete dem Thema eine ganze Passage. Wirtschaft dürfe nicht als Gegensatz zu Klimaschutz gesehen werden, sagte er. Nach der Corona-Pandemie müsse man in Wachstum investieren. Und er setze dabei auf den Mittelstand. Die Mittelstandsunion hat sich für Merz ausgesprochen.

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Mit Blick auf die Kanzlerkandidatur rückte Röttgen teilweise von einer früheren Aussage ab. „Wir wollen, dass der Kanzlerkandidat der Union der nächste Kanzler der Bundesrepublik Deutschland wird.” Der Kanzlerkandidat der Union – das schließt die Möglichkeit ein, dass CSU-Chef Markus Söder aufgestellt wird. Röttgen hat vor einigen Monaten erklärt, er könne sich auch vorstellen, nur CDU-Chef und nicht Kanzlerkandidat zu werden.

Zuvor hatten bereits Armin Laschet und Friedrich Merz ihre Reden gehalten.

RND/vat/cz

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