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Designierter CDU-Chef

Friedrich Merz: „Mit mir wird es eine Brandmauer zur AfD geben“

News Bilder des Tages 17.12.2021, Berlin, Deutschland - CDU-Parteizentrale. Pressekonferenz zum Ausgang der Mitgliederbefragung um den CDU-Vorsitz im Konrad-Adenauer-Haus. Foto: Friedrich Merz, hat von den CDU-Mitgliedern die meisten Stimmen fuer den CDU-Vorsitz bekommen. *** 17 12 2021, Berlin, Germany CDU party headquarters Press conference on the outcome of the member poll for the CDU presidency at the Konrad Adenauer Haus Photo Friedrich Merz, has received the most votes from CDU members for the CDU presidency

Berlin. Der designierte CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hat sich erneut für eine scharfe Abgrenzung seiner Partei von der AfD ausgesprochen und droht kooperationswilligen Christdemokraten mit dem Parteiausschluss. „Mit mir wird es eine Brandmauer zur AfD geben“, sagte Merz dem „Spiegel“.

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„Die Landesverbände, vor allem im Osten, bekommen von uns eine glasklare Ansage: Wenn irgendjemand von uns die Hand hebt, um mit der AfD zusammenzuarbeiten, dann steht am nächsten Tag ein Parteiausschlussverfahren an.“

„Wir sind nicht die XYZ-Partei, die mit jedem kann“

Merz betonte, er werde als CDU-Chef bei der Abgrenzung nach rechts von Anfang an „sehr konsequent“ sein. „Wir sind nicht die XYZ-Partei, die mit jedem kann. Wir sind die CDU.“ Franz Josef Strauß habe mal gesagt, dass eine Jacke, die man einmal falsch zuknöpfe, sich oben nicht mehr korrigieren lasse. „Da hatte er recht.“

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Merz hatte die CDU-Mitgliederbefragung zum neuen Parteivorsitzenden mit 62,1 Prozent klar für sich entschieden. Offiziell soll ihn ein digitaler Parteitag am 21./22. Januar zum Nachfolger Armin Laschets wählen. Es gilt als sicher, dass sich die Delegierten an das Votum der Mitglieder halten. Anschließend muss Merz noch per Briefwahl bestätigt werden.

Freundliche Worte über Merkel

Zudem schlug Merz im Spiegel-Interview freundlichere Worte gegenüber der früheren Kanzlerin Angela Merkel an und deutete eine Zusammenarbeit während seiner Amtszeit an. Merz‘ Verhältnis zu Merkel war jahrzehntelang zerrüttet. Im Jahr 2002 war Merz von der damaligen CDU-Vorsitzenden Merkel aus dem Amt des Fraktionsvorsitzenden im Bundestag gedrängt worden.

Nun erklärte er, ihre Leistungen zu wenig gewürdigt zu haben. „Wir haben Merkel völlig unterschätzt“, sagte Merz dem Spiegel.

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RND/dpa/ar

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