CDU wehrt sich gegen SPD-Kritik an Impfstoffstrategie: „Plumpe Manöver“

  • Die CDU wehrt sich gegen Kritik aus der SPD an der deutschen Impfstrategie.
  • CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak bezeichnete die Schuldzuweisungen als “plumpe Manöver”.
  • Mehrere SPD-Politiker hatten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Versagen vorgeworfen.
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Berlin. Nach der Kritik aus der SPD an der deutschen Impfstoffstrategie hat CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak der Partei plumpe Manöver vorgeworfen. „Schuldzuweisungen in diesen schweren Zeiten aus der Regierungspartei SPD sind plumpe Manöver und durchschaubar. Wir sollten uns einfach alle auf Problemlösungen konzentrieren“, schrieb Ziemiak auf Twitter.

Der CDU-Vorsitzkandidat Armin Laschet twitterte: Dass in zehn Monaten ein Impfstoff erforscht, entwickelt, erprobt, genehmigt, ausgeliefert und eingesetzt werde, sei eine sensationelle wissenschaftliche Leistung. „Trotzdem wie stets: nachträgliche Besserwisserei und parteipolitisches Kleinklein.“

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SPD-Fraktionsgeschäftsführer Carsten Schneider hatte von Impf-Chaos gesprochen und Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) im Gespräch mit dpa aufgefordert, das abzustellen. Fraktionsvize Dirk Wiese hatte sich „entsetzt über Jens Spahn“ geäußert und bei t-online gesagte, er müsse „endlich seinen Aufgaben nachkommen und die offensichtlichen Probleme unverzüglich in den Griff bekommen“.

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Eine Woche nach Corona-Impfstart – Wo es ruckelt und warum?
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Zu wenig Impfstoff, zu langsame Verteilung: Die Bundesregierung und auch die EU-Kommission müssen sich Kritik anhören.  © dpa

Auch der Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hatte sich in der „Rheinischen Post“ kritisch zur Impfstrategie von EU und Bundesregierung geäußert.

RND/dpa

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