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CDU-Generalsekretär Ziemiak will Nationalhymne ins Grundgesetz aufnehmen

  • Zum Tag der Deutschen Einheit zieht CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak ein positives Fazit – die Wiedervereinigung ist für ihn ein voller Erfolg.
  • “Wir leben im besten Deutschland, das es je gab”, sagt er im Interview mit t-online und spricht sich dafür aus, die Nationalhymne in das Grundgesetz aufzunehmen.
  • Die Hymne repräsentiert für Ziemiak das Verbindende, Werte, die nie wichtiger als heute waren.
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Berlin. Im Interview mit dem Nachrichtenportal t-online plädiert CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak dafür, die deutsche Nationalhymne in das Grundgesetz aufzunehmen. “Sie ist ein Staatssymbol und sie drückt aus, welchen gesellschaftlichen Anspruch wir an unser Land haben”, sagt der 35-Jährige.

Anlass für diese Aussage ist der Tag der Deutschen Einheit, der sich am 3. Oktober zum dreißigsten Mal jährt. Laut Ziemiak ist es an diesem Tag wichtig “das Verbindende in den Vordergrund zu stellen”. Die Nationalhymne repräsentiere für ihn diesen Aspekt. “Einigkeit und Recht und Freiheit. Diese Werte waren vielleicht nie wichtiger als heute”, sagt der CDU-Politiker weiter.

Deutsche Einheit: An einigen Stellen hakt es noch

Insgesamt betrachtet Ziemiak die Wende als Erfolg. “Ehrlich gesagt glaube ich, dass das Land noch nie so vereint war wie jetzt. Wir leben im besten Deutschland, das es je gab”, sagt er. Der Tag der Deutschen Einheit sollte daher auch dazu genutzt werden, sich bewusst zu machen, in was für einem wunderbaren Land man lebe.

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Der CDU-Generalsekretär zeigt aber auch Verständnis für einige Ostbürger, die frustriert sind. So müsse an einigen Stellen noch mehr getan werden. Eine bessere finanzielle Absicherung von Frauen und die Entschädigung der SED-Opfer nennt er in diesem Kontext als Beispiele.

Außerdem sollte der Einsatz der Menschen nach dem Mauerfall mehr wertgeschätzt werden. “Viel zu selten würdigen wir das, was diese Menschen nach der friedlichen Revolution geleistet haben, wie sie mit den vielen Umbrüchen umgegangen sind und diese gemeistert haben”, sagt Ziemiak.

RND/ch

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