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CDU-Frauen wollen in der Partei 30-Prozent-Frauenquote durchsetzen

  • Beim CSU-Parteitag am vergangenen Wochenende gab es jede Menge Streit über eine parteiinterne Frauenquote.
  • In der Schwesterpartei CDU zeichnet sich nun womöglich eine ähnliche Entwicklung ab.
  • Die Frauen-Union pocht jedenfalls auf eine verbindliche Mindestvorgabe für den Frauenanteil in Parteigremien und auf Wahllisten.
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Berlin. Die Frauen-Union will in der CDU eine verbindliche Frauenquote von 30 Prozent für alle Parteigremien durchsetzen. Das geht aus einem entsprechenden Antrag der Frauen-Union hervor, der dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.

„Ziel der gesamten Partei muss es sein, sich konkrete und messbare Ziele zur Erhöhung des Frauenanteils bis zur Parität zu setzen“, heißt es in dem Papier. „Deshalb wird das Drittelquorum zu einer verbindlichen Mindestvorgabe weiterentwickelt und schrittweise durch weitere messbare und konkrete Zielvereinbarungen bis zur Parität mit flexiblen Instrumenten ergänzt.“

Seit 1996 verlangt die Satzung der CDU die Vorgabe einer Drittelbeteiligung von Frauen an Parteiämtern und an öffentlichen Mandaten. In ihrem Antrag beklagt die Frauen-Union, das Quorum werde in der Praxis zu oft umgangen und nicht eingehalten. „Das Quorum alleine reicht daher nicht mehr aus“, heißt es in dem Papier weiter.

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Zudem fordert die Frauen-Union die Einführung des Reißverschlussprinzips bei Listenaufstellungen. Die Regelungen in der Satzung müssten so geändert werden, „dass unter zwei aufeinanderfolgenden Listenplätzen jeweils mindestens eine Frau vorzuschlagen ist“.

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