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  • Cannabis-Legalisierung: Annalena Baerbock will kontrollierte Freigabe „wie beim Alkohol”

„Wie beim Alkohol”: Baerbock will kontrollierte Freigabe von Cannabis

  • Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig hatte sich am Montag dafür ausgesprochen, zumindest den Besitz kleiner Mengen von Cannabis nicht mehr strafrechtlich zu verfolgen.
  • Die Grünen lehnten das als unzureichend ab.
  • Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock möchte Cannabis kontrolliert freigeben – „wie man das beim Alkohol auch tut”.
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Kiel. Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat sich für eine kontrollierte Freigabe von Cannabis ausgesprochen.

„Ja, wir wollen Cannabis freigeben, natürlich kontrolliert, so wie man das beim Alkohol auch tut“, sagte Baerbock am Donnerstag auf einer Wahlkampfveranstaltung ihrer Partei in Kiel.

Sie begründete dies auch mit der Fülle an Cannabis-Verfahren der Justiz, die später ohnehin eingestellt würden.

Baerbock: Cannabis allein aus Gründen der Sicherheit kontrolliert freigeben

Polizeibeamte und Staatsanwaltschaften seien ohnehin massiv überlastet, sagte Baerbock. Sie sprach von massiver Zeitverschwendung. Deswegen müsse Cannabis allein aus Gründen der Sicherheit kontrolliert freigegeben werden.

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Die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig hatte sich erneut dafür ausgesprochen, zumindest den Besitz kleiner Mengen einheitlich in Deutschland nicht mehr strafrechtlich zu verfolgen, sondern als Ordnungswidrigkeit einzustufen. Damit wären nur noch Bußgelder, aber keine Freiheitsstrafen mehr möglich.

„Vertretbar wäre aus meiner Sicht eine Grenze von sechs Gramm - und zwar bundesweit“, sagte die CSU-Politikerin dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

RND/dpa

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