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Bundesweite Beratungsstelle für Kommunen zum Klimawandel eröffnet

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat die Beratungsstelle eröffnet.

Berlin.Städte, Landkreise und Gemeinden können sich künftig bei einer bundesweiten Beratungsstelle informieren, wie sie am besten auf die Folgen des Klimawandels reagieren. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat das neue Zentrum Klima-Anpassung an diesem Mittwoch in Berlin offiziell eröffnet.

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Über Themen wie Wasserknappheit, Hochwasser oder den Umgang mit Hitzewellen sollen Kommunen und soziale Einrichtungen virtuell, telefonisch, per E-Mail oder auch über den Einsatz von Lotsen vor Ort Informationen erhalten. Die telefonische Hotline 030 390 01 201 ist ab Donnerstag freigeschaltet, virtuelle Beratungstermine sind über eine neue Webseite buchbar.

„Die Folgen des Klimawandels treffen Städte, Landkreise und Gemeinden als Erstes. Das macht die Kommunen zu Schlüsselakteuren bei der Anpassung“, sagte Schulze. Jede Kommune solle künftig die Schritte umsetzen, die zu ihr passten.

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Das könne etwa bedeuten, sich zur Begrünung von Dächern beraten zu lassen oder zur Einrichtung von Schattenplätzen gegen starke Hitze. Auch in kleineren Vereinen, etwa zur Unterstützung von Obdachlosen oder in Frauenhäusern, besteht laut Ministerium großer Beratungsbedarf.

Der Präsident des Deutschen Städtetages, Burkhard Jung, betonte, dass Vorsorge gegen die Folgen des Klimawandels in den Städten „ganz oben auf der Tagesordnung“ stehe. Dazu bräuchten die Kommunen neben professioneller Beratung auch mehr finanzielle Unterstützung von Bund und Ländern, forderte er. „Wir müssen zum Beispiel die Gebäude fit machen für den Klimawandel und noch mehr in den ÖPNV investieren.“

Das Bundesumweltministerium hatte im März zusammen mit den Präsidenten der kommunalen Spitzenverbände einen Drei-Punkte-Plan zur Anpassung an den Klimawandel vereinbart. Die nun gestartete zentrale Anpassungsberatung ist Teil dieser Strategie.

Die Leitung und Abwicklung übernehmen im Auftrag des Ministeriums Mitarbeiter des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) in Kooperation mit dem Forschungsinstitut Adelphi. Für die Beratung wird es den Angaben zufolge zunächst keinen physischen Standort geben.

RND/dpa

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