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Bundeswehrverband: Rechtsextreme haben in der Bundeswehr keinen Platz

  • Nicht zum ersten Mal hat die Bundeswehr mit rechtsextremen Soldaten in den eigenen Reihen zu kämpfen.
  • Gerade erst hat das Militär aus dem Grund einen Soldaten des KSK suspendiert.
  • Der Bundeswehrverband fordert nun eine harte Linie gegen derartige Strömungen und macht klar: Rechtsextremismus hat keinen Platz in der Bundeswehr.
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Berlin/Mazar-i-Sharif. Der Bundeswehrverband hat sich für einen harten Kurs gegen rechtsextreme Soldaten ausgesprochen und damit die Linie von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer bestätigt. „Rechtsextremismus hat in der Bundeswehr keinen Platz“, sagte der Vorsitzende des Verbandes, André Wüstner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch). Kramp-Karrenbauer habe hier eine klare Haltung. „Diese Haltung ist genau die richtige. Es geht darum, keinen Generalverdacht auszusprechen, sondern bei jedem Fall genau hinzuschauen. Wo notwendig, müssen dann harte Konsequenzen gezogen werden.“ Wüstner fügte hinzu: „Dieser Maßstab gilt für die gesamte Bundeswehr.“

Vor kurzem war bekannt geworden, dass die Bundeswehr einen offenbar rechtsextremen Elite-Soldaten des Kommandos Spezialkräfte (KSK) suspendiert hatte. Kramp-Karrenbauer hatte dazu gesagt: „Jeder, der in irgendeiner Art und Weise radikal bei der Bundeswehr auffällt, hat in dieser Bundeswehr keinen Platz.“