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  • Bundeswehrsoldat versteckt Waffen im Garten: Elitesoldat des KSK gibt zu, Material aus Restbeständen gesammelt zu haben

Geständnis: Elitesoldat gibt zu, Waffen im Garten versteckt zu haben

  • Ein 45-jähriger Bundeswehrsoldat hat vor Gericht zugegeben, ein Waffenversteck in seinem Garten angelegt zu haben.
  • Der Elitesoldat gab an, Materialien aus Restbeständen der Bundeswehr gesammelt und bei der Ausbildung genutzt zu haben.
  • Der Soldat ist Mitglied des Kommando Spezialkräfte (KSK).
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Leipzig. Nach dem Fund eines Waffenverstecks bei einem Bundeswehrsoldaten des Kommandos Spezialkräfte (KSK) aus Sachsen hat der 45-Jährige am heutigen Freitag die Taten eingeräumt.

Er habe das Material aus Restbeständen der Bundeswehr gesammelt und bei der Ausbildung genutzt, weil es in der Truppe immer wieder zu Engpässen gekommen war, sagte der Elitesoldat zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Leipzig.

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Sorge über Verschwinden großer Mengen Sprengstoff beim KSK
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Bundesverteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer veranlasst eine Teilauflösung der Elite-Truppe wegen rechtsextremistischer Tendenzen.  © reuters
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Er sei jedoch nach einer eigenen Überprüfung davon ausgegangen, dass es sich um nicht einsatzfähiges Material handelte. Der 45-Jährige muss sich wegen Verstößen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, das Waffengesetz und das Sprengstoffgesetz verantworten.

Im Versteck waren auch rechtsextreme Schriften

Bei einer Durchsuchung des Grundstücks des 45-Jährigen in Collm (Landkreis Nordsachsen) hatten die Ermittler unter anderem zwei Kilogramm professionellen Sprengstoff, mehrere Tausend Stück Gewehr- und Pistolenmunition, ein Sturmgewehr AK47, eine Armbrust, eine Nebelhandgranate sowie Schusswaffen und Waffenteile gefunden - darunter war auch ein ‎Schalldämpfer.

Auch Schriften mit rechtsextremen Inhalten fanden die Ermittler, so ein SS-Liederbuch und rechte Zeitschriften sowie Aufkleber. Anfang Dezember war der Mann unter Auflagen aus der Untersuchungshaft entlassen worden.

Die Razzia auf dem Privatgelände des Oberstabsfeldwebels erfolgte nach einem Hinweis des Militärischen Abschirmdienstes (MAD). Der MAD hatte den Mann nach Angaben des Verteidigungsministeriums bereits seit 2017 im Blick gehabt.

RND/dpa

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