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„Eurofighter" in Estland

Baltikum: Bundeswehr übernimmt Überwachung des Nato-Luftraums

Ein Eurofighter startet vom Fliegerhorst zu einem Flug in Richtung Estland. Das Kampfflugzeug soll im Rahmen der seit Jahren bestehenden Nato-Mission für die Luftsicherheit der baltischen Staaten an der Ostflanke des Militärbündnisses eingesetzt werden.

Ein Eurofighter startet vom Fliegerhorst zu einem Flug in Richtung Estland. Das Kampfflugzeug soll im Rahmen der seit Jahren bestehenden Nato-Mission für die Luftsicherheit der baltischen Staaten an der Ostflanke des Militärbündnisses eingesetzt werden.

Ämari. Die Bundeswehr überwacht in den kommenden neun Monaten den Luftraum über den baltischen Nato-Staaten Estland, Lettland und Litauen. Ein Luftwaffen-Geschwader übernahm am Dienstag von Frankreich das Kommando auf der estnischen Luftwaffenbasis Ämari.

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Dazu wurden Ende Juli auch fünf „Eurofighter“ in das Nachbarland Russlands verlegt. Estlands Verteidigungsminister Hanno Pevkur sagte, der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine habe den Nato-Einsatz „noch wichtiger gemacht“. Dies zeige, dass Estland auf die Unterstützung aller Verbündeten zählen könne.

+++ Alle aktuellen News und Informationen zum Krieg in der Ukraine lesen Sie in unserem Liveblog. +++

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Keine eigene Luftstreitkräfte

Estland, Lettland und Litauen haben keine eigenen Luftstreitkräfte. Die Nato sichert deshalb von Militärstützpunkten in Ämari (Estland) und Siauliai (Litauen) aus den baltischen Luftraum. Dazu verlegen die Verbündeten im regelmäßigen Wechsel Kampfjets samt Soldaten in die kleinen Ostseestaaten im Nordosten Europas.

Deutschland beteiligt sich seit 2005 an der Nato-Mission und hat seitdem bereits zwölf Mal die Aufgabe übernommen.

RND/dpa

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