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Bundeswehr: Einsätze im Mittelmeer und am Horn von Afrika verlängert

  • Der Bundestag hat mehrheitlich die Verlängerung der Bundeswehreinsätze im Mittelmeer und am Horn von Afrika beschlossen.
  • Die Soldaten überwachen das Waffenembargo gegen Libyen und Schützen Seetransporte.
  • Zudem soll zukünftig der Drogenhandel bekämpft werden.
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Berlin. Der Bundestag hat die Verlängerung der Bundeswehreinsätze im Mittelmeer und am Horn von Afrika beschlossen. Die Abgeordneten stimmten am Mittwochabend mehrheitlich für die weitere Beteiligung deutscher Streitkräfte an den EU-Marinemissionen „Irini“ und „Atalanta“ bis Ende April 2022.

Bei der nach einer griechischen Friedensgöttin benannte Mission „Irini“ geht es vor allem darum, mit Schiffen, Fluggerät und Satelliten das Waffenembargo gegen Libyen zu überwachen. An der EU-Operation nehmen für ein weiteres Jahr bis zu 300 deutsche Soldatinnen und Soldaten teil.

Einsatz soll Seetransporte schützen

Am Horn von Afrika können sich künftig maximal 300 Soldaten an der EU-Mission „Atalanta“ beteiligen – bisher waren es 400. Der Einsatz soll die Transporte des Welternährungsprogramms, Seeleute und Handelsschiffe vor Piraten schützen. Durch den Golf von Aden verläuft die wichtigste Handelsroute zwischen Europa, der Arabischen Halbinsel und Asien.

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Neu hinzu kommen unter anderem die Aufgaben, das Waffenembargo gegen Somalia zu überwachen und den illegalen Drogenhandel zu bekämpfen.

RND/epd

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