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Kramp-Karrenbauer spricht vor Bundeswehrsoldaten: „Einsatz in Afghanistan war richtig“

Eberhard Zorn (l-r), Generalinspekteur der Bundeswehr, Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Bundesverteidigungsministerin, und Angela Merkel (CDU), Bundeskanzlerin, gehen vorbei an Soldaten über einen Appellplatz in Seedorf.

Eberhard Zorn (l-r), Generalinspekteur der Bundeswehr, Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Bundesverteidigungsministerin, und Angela Merkel (CDU), Bundeskanzlerin, gehen vorbei an Soldaten über einen Appellplatz in Seedorf.

Seedorf. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat vor Soldaten den fast 20 Jahre langen Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan gerechtfertigt.

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Zugleich müsse nach dem Ende dieses Einsatzes „offen und ehrlich“ Bilanz gezogen werden, sagte die CDU-Politikerin bei einem Appell für Teilnehmer der Evakuierungsmission aus Kabul. An der Veranstaltung am Mittwoch in der Fallschirmjägerkaserne von Seedorf in Niedersachsen nahm auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) teil.

Kramp-Karrenbauer: Einsatz war richtig

„Der Einsatz in Afghanistan war richtig“, sagte Kramp-Karrenbauer. Der frühere SPD-Verteidigungsminister Peter Struck habe recht gehabt, dass Deutschlands Sicherheit auch am Hindukusch verteidigt worden sei. „Es war für unsere eigene Sicherheit wichtig, dass Afghanistan kein sicherer Rückzugsort für den islamistischen Terrorismus bleibt“, sagte die Ministerin. Zugleich sollten aus den Erfahrungen „realistische Zielsetzungen künftiger Einsätze“ entwickelt werden.

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Afghanische Journalistin: Situation der Frauen besorgniserregend

Am Freitag hatten Arbeiter die Schilder am Ministerium für Frauen entfernt. Im Anfang September vorgestellten Kabinett befinden sich ausschließlich Männer.

Nach den Terroranschlägen in den USA vom 11. September 2001 hatte Deutschland sich als Bündnispartner an Nato-geführten Einsätzen in Afghanistan beteiligt. Als die Amerikaner in diesem Sommer abzogen, fiel die Kontrolle über das asiatische Land aber schnell wieder an die militant-islamistischen Taliban.

Um Ausländer und afghanische Mitarbeiter zu retten, richtete die Bundeswehr im August für elf Tage eine Luftbrücke ein. Mehr als 5300 schutzbedürftige Personen wurden aus Kabul nach Taschkent in Usbekistan ausgeflogen. Kramp-Karrenbauer dankte den beteiligten Soldatinnen und Soldaten für ihren Einsatz.

RND/dpa

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