Bundeswehr: 50 neue rechtsextreme Verdachtsfälle

  • Noch im Mai berichtet der Geheimdienst dem Bundestag, es würden 428 Verdachtsfälle innerhalb der Bundeswehr bearbeitet.
  • Laut einem Medienbericht sollen nun jedoch 50 neue hinzugekommen sein.
  • Das Verteidigungsministerium hatte bereits Schritte beim Militärischen Abschirmdienst angekündigt.
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Berlin. Der Militärische Abschirmdienst (MAD) hat nach einem "Spiegel"-Bericht seit Mai 50 neue Verdachtsfälle möglicher Rechtsextremisten in der Bundeswehr verzeichnet. Der Militärgeheimdienst führe nun 478 "Verdachtsfall-Operationen im Phänomenbereich Rechtsextremismus", wie aus einer Antwort des Verteidigungsministeriums an den Grünenpolitiker Konstantin von Notz hervorgehe, berichtete das Magazin am Mittwoch.

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Noch im Mai berichtete der Geheimdienst dem Bundestag, es würden 428 Verdachtsfälle bearbeitet. Der MAD bezeichnet Soldaten als Verdachtsfall, wenn es Hinweise gibt, dass diese ein rechtsextremes und verfassungsfeindliches Weltbild haben. Das Verteidigungsministerium hatte bereits angekündigt, der MAD werde sein Vorgehen gegen mögliche Extremisten verstärken und dazu auch reformiert.

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RND/dpa