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Schulze: Zum Schutz der Umwelt manche Corona-Gewohnheiten erhalten

  • Bundesumweltministerin SvenjaSchulze sieht in der Corona-Krise auch Gutes.
  • Zwar wolle niemand, dass das Leben auf Dauer so bleibe, doch einen Teil davon solle man erhalten.
  • Homeoffice und Videokonferenzen etwa seien von Nutzen für Umwelt und Lebensqualität.
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Berlin. Videokonferenz statt Geschäftsreise, Homeoffice statt Pendeln: Aus Sicht von Bundesumweltministerin Svenja Schulze können Bürger und Unternehmen aus der Corona-Krise manches lernen.

“Niemand will, dass das Leben auf Dauer so bleibt, wie es während der Pandemie war”, sagte die SPD-Politikerin am Donnerstag in Berlin. Einen Teil davon solle man sich aber erhalten, weil er der Umwelt nutze und die Lebensqualität erhöhe.

So könnten nach Einschätzung der Unternehmensberatung EY acht Prozent des Personenverkehrs wegfallen, wenn Unternehmen weiterhin mehr auf Homeoffice, Telefonschalten und Videokonferenzen setzten.

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Schulze stellte sich hinter die Forderung von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) nach einem Recht auf Homeoffice und begrüßte, dass Investitionen der Arbeitgeber, die mehr digitales Arbeiten ermöglichen, bald über die Steuer mehr gefördert würden.

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Schulze macht Vorschläge für Online-Handel und Streaming

In anderen Bereichen mahnte Schulze an, beim nun beschleunigten Digitalisierungsschub dafür zu sorgen, dass es möglichst umwelt- und klimafreundlich zugeht, indem etwa im Online-Handel regionale Produkte und Nachhaltigkeitssiegel eine größere Rolle spielen oder der Energieverbrauch durch Streaming und andere Datennutzung reduziert wird.

RND/dpa

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