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Protest gegen Bundestagswahl: Fridays-for-Future-Anhänger legen Einspruch ein

  • Mitglieder von Fridays for Future halten die Bundestagswahl vor zweieinhalb Wochen für undemokratisch.
  • Dass Millionen Wähler unter 18 Jahren keine Stimme hatten, ist für sie Unrecht.
  • Nun legen sie Wahleinspruch ein.
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Anhänger der Klimaschutzorganisation Fridays for Future haben Einspruch gegen die Bundestagswahl einge­legt. Sie begründeten den Schritt damit, dass diese wegen des fehlenden Wahlrechts von unter 18-Jäh­rigen undemokratisch gewesen sei. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus! Auch wir Jugendliche gehören zum Volk und haben das gleiche Recht auf Mitbestimmung“, zitiert N-TV aus der Einspruchsschrift.

Eingelegt wurde diese laut Bericht vom 17-jährigen Linus Steinmetz sowie der 17-jährigen Klimaaktivistin Franziska Wessel. Steinmetz war bereits als Beschwerdeführer an der erfolgreichen Klimaklage vor dem Bundesverfassungsgericht beteiligt, heißt es weiter.

Der junge Klimaaktivist verweist demnach darauf, dass junge Menschen das Jahr 2050 noch erleben würden. Sie seien deshalb von dem Wahlergebnis am stärksten und längsten betroffen. „Wir haben ein Recht auf Demokratie.“

Die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen unterstütze den Wahleinspruch. Nun müsse sich der Wahlprüfungsausschuss mit der Schrift beschäftigen.

RND/cz

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